Alarm wegen Mann mit Waffe: Polizei schießt bei Großübung Bundeswehrsoldaten an

by Miserable-Top-9813

40 comments
  1. “Die Übung war nach Angaben der Bundeswehr mit den Kommunen und Behörden abgestimmt.”

    Das lässt sich ja leicht feststellen. Da hat irgendjemand grobfahrlässig seinen Job nicht gemacht.

    mMn eine fristlose Kündigung

  2. Schon echt schwer so ne Soldaten zu erkennen. Naja, erstmal drauf losballern 🤷‍♂️

  3. Wenn du erstmal auf den Link schauen musst, um sicherzugehen, dass es nicht der Postillon ist…

  4. Der Soldat haette sich einach als Drohne verkleiden sollten. Dann waere ihm nichts passiert.

  5. Erinnere mich auch an so eine Situation.

    Waren Bundeswehr Soldaten die über den kasernenzaun gehüpft sind.

    Bei uns sind alle Alarmglocken angegangen, keiner wusste davon.

    Später hieß es, ja die hatten ne Trainingseinheit und es wäre abgesprochen gewesen.

    Von uns wusste jedenfalls niemand etwas.

  6. Wenn du bei der Großübung mit scharfer Munition beschossenen wirst, geht es nicht mit rechten Dingen zu.

  7. Das ist schon stark, selbst ich wusste von der Übung und bin weder bei der Polizei, noch der Bundeswehr, noch lebe ich in Erding. Aber es stand halt dennoch in irgendeiner Zeitung 😀

  8. > Die Übung war nach Angaben der Bundeswehr mit den Kommunen und Behörden abgestimmt. Wie gut – oder schlecht – die Abstimmung am Ende tatsächlich war, könnte noch zu Diskussionen führen.

  9. Haben wir noch Freiwillige für die Bundeswehr? Zwei Noch? Keine mehr?

  10. Man hat ja anscheinend wenigstens nur die Weste getroffen, trotzdem absolut unglaublich wie sowas passieren kann.

  11. Man muss sich auch mal vor Augen halten das in Erding ein Fliegerhorst ist, die sind nicht einfach random da hin. Eigentlich sollten alle dort wissen wie Soldaten aussehen. Das passiert warscheinlich wenn man den Leuten ewig suggeriert das sie sich vor allem fürchten müssen(bei seit Jahrzehnten fallender Kriminalität).

  12. Da macht sich texanische Mentalität breit, erst mal schießen, dann fragen.

  13. Unabhängig ob die Polizei davon wusste oder nicht. Wenn ein Anruf kommt, dass bewaffnete Personen um ein Gebäude schleichen muss dem nunmal nachgegangen werden. Nur weil eine Übung ist, heist das nicht dass nicht auch zeitgleich etwas real passieren kann. Die Polizei fährt also hin und wird im Dunklen plötzlich beschossen. Ob das Übungsmunition ist oder echte merkst du da nicht. Auch Platzer knallen und du hast Mündungsfeuer. Das da kein Geschoss raus kommt siehst du ja nicht. Also macht man als Polizist in der Situation das einzig logische, man erwidert das Feuer.
    Die frage ist eher, wieso schießt die Bundeswehr auf nicht identifizierte Ziele. Im echten Kampfeinsatz hätten das ja auch verbündet/eigene Soldaten sein können. Friendly Fire sollte schon vermeiden werden.

  14. https://www.br.de/nachrichten/bayern/bundeswehruebung-marshal-power-in-erding-polizei-schiesst-soldaten-an-was-bekannt-ist,V0Q79Kb

    > Polizeisprecher Andreas Aichele sagte dazu dem BR: “Wir gehen davon aus, dass die Bundeswehr hier bei einer Übung unterwegs war und man die Polizisten hier für Übungsteilnehmer gehalten hat, was sie aber de facto nicht waren. Gleichzeitig war der Polizei zu dem Zeitpunkt nicht bewusst, dass es sich hier nicht um mögliche böse Menschen, sondern um übende Soldaten handelt.”

    “mögliche böse Menschen”, was ist das denn für eine Formulierung LOL

    (mal abgesehen von dem falschen entweder-oder)

  15. https://www.bundeswehr.de/de/organisation/unterstuetzungsbereich/meldungen/500-feldjaeger-ueben-polizei-rettungsdiensten

    Für alle die sich fragen “Warum übt die Bundeswehr das Schießen auf die Polizei?” Tut sie nicht.

    Es wurde Lagen für einen möglichen Verteidigungsfall in Deutschland beübt. Darunter auch mögliche irreguläre Angriffe auf kritische Infrastruktur.

    Warum sollten Soldaten nun auf Polizisten schießen?
    Mögliches Szenario: Die Soldaten sind als Feindkommando eingesetzt und sollten z.B. Saboteure darstellen. Da über 300 zivile Einsatzkräfte an der Übung teilnehmen und die Zusammenarbeit geübt werden sollte ist es möglich, dass die Soldaten davon ausgingen, dass die Polizei als Teil der Übung als erstes am Ort eintraf und haben daher das Feuer eröffnet um die Polizisten, von denen sie dachten sie wären Teil der Übung, zu zwingen die Bundeswehr zu rufen oder zu informieren.

  16. Naja, wenn man bedenkt dass:
    – Feldjäger für die meisten Soldaten keine richtigen Soldaten sind
    – und für Polizisten keine richtigen Polizisten…

    könnte der biedere Streifenbeamte zu dem Schluss gekommen sein, dass das Opfer wahrscheinlich ein Guerillero war und -peng-.

  17. Nochmal vom br mit genaueren Details:

    >Am Mittwoch gegen 17 Uhr wurde die Polizei darüber informiert worden, dass im Südosten von Erding eine verdächtige Person unterwegs ist – in Tarnkleidung und mit einem Gewehr bewaffnet. Daraufhin schickte die Einsatzzentrale ein Großaufgebot an Einsatzkräften in den Stadtteil Altenerding, auch ein Hubschrauber war im Einsatz.

    >Dann der folgenschwere Irrtum: Was die Polizeibeamten offenbar nicht wussten – bei dem bewaffneten Mann in Tarnkleidung handelte es sich um einen Bundeswehrsoldaten, der an der Großübung “Marshal-Power” teilnahm. Die Soldaten wiederum hielten das Anrücken der Polizei für einen Teil des Trainings-Szenarios und eröffneten das Feuer mit Übungsmunition. Die Polizei, die einen echten Angriff vermutete, erwiderte mit scharfen Waffen. Dabei erlitt ein Soldat einen Streifschuss und wird leicht verletzt.

    Quelle: https://www.br.de/nachrichten/bayern/bundeswehruebung-marshal-power-in-erding-polizei-schiesst-soldaten-an-was-bekannt-ist,V0Q79Kb

    Absolut wild, dass die Soldaten dann noch mit Übungsmunition auf die Polizisten geschossen haben

  18. Kommunikation funktioniert immer sehr gut unter behörden.

  19. Man stelle sich vor die Bundeswehr hätte direkt das Feuer erwidert. Da kriegt man direkt Flashbacks zu dieser einen speziellen Folge bei Star Wars Clone Wars “Feuer einstellen, sofort! Wir schießen auf unsere eigenen Leute!”

  20. immerhin mal was getroffen….

    in meiner bw zeit war beim quartalsschießen mal polizei mit auf dem stand nebenan. das war schon ziemlich erbärmlich anzuschauen…

  21. So “Links-Radikal” kann der Soldat doch gar nicht ausgesehen haben 😆

  22. Mal von dem konkreten Vorfall abgesehen: ich find’s gut dass die solche Übungen machen. Im Rahmen des hybriden Krieges den Russland gefühlt gegen uns führt sind “irreguläre Kräfte” irgendwie wahrscheinlicher als reguläre Sorten an einer normalen Front. Da finde ich es richtig, dass die Bundeswehr sich auch in großen Übungen auf sowas vorbereitet.

  23. Krimineller Masterplan, bei der nächsten Übung der Art einfach die nächste Bank ausrauben und “die Übung” vorschieben 🤠

  24. Die Soldaten hätten sich besser einmal in CumEx-Dokumenten getarnt, dann wären sie in Ruhe gelassen worden.

  25. Hier ist doch nicht nur der Informationsfluss ein Problem.

    Was ist passiert?

    * Aufgeregtet Zivilist ruft Polizei an “Hier rennt einer mit nee Waffe rum.
    * Tatsächlich sind bei dem als Teil der Übung BW Einheiten unterwegs.

    * FRAGE 1, hat der 110 angerufen? Die Leitstelle weisy ja garantiert von der Übung. Oder hat der die Wache in Hintertupfingen direkt angerufen?

    * Annahme: Die Polizei in Hintertupfingen weiß  nix von der Übung und braust jetzt zur Adresse.
    * Dort trifft sie auf Menschen in Uniform mit Waffen (von regulären Truppen, über Softair Freaks könnte das erstmal alles sein)

    * Ballern die jetzt direkt los? Hat es keinen Versuch der Kontaktaufnahme gegeben? Der Soldat hätte sich doch sofort identifiziert.

    Da fehlt doch irgendwie ein ganz wichtiges Stuck Information.

  26.  • “Das Besondere: Die etwa 500 Soldaten der Feldjäger und die rund 300 zivilen Einsatzkräfte üben nicht auf abgezäunten Truppenübungsplätzen, sondern in der Öffentlichkeit”

    Das muss man sich richtig und mehrmals kommunizieren, dass dort Krieg in einem normalen Stadtviertel geübt wird. Das muss jeder einzelne bei der Feuerwehr, der Polizei wissen. 

  27. Habe ich das richtig verstanden, dass es eine Übungen war, bei der man in Zivil mit Waffen in der Öffentlichkeit und einigen Beschreibungen nach wohl auch auf Privatgrundstücken rumgelaufen ist, und dann auch noch mit Platzpatronen das Feuer eröffnet hat? Kommt nur mir so etwas extrem fragwürdig vor?

    Egal wie gut man das kommuniziert, sowas wird nie an alle durchdringen und selbst wenn es alle erreicht, heißt das ja nicht, dass es in selben Zeitraum plötzlich keine tatsächlich bewaffneten Kriminellen mehr gibt, die man dann ignorieren kann.
    Dass bei sowas früher oder später etwas gewaltig schief läuft ist doch vorprogrammiert und das einzige was mich daran schockiert ist, dass da nichts schlimmeres als ein Streifschuss passiert ist. Ist ja nochmal wirklich glimpflich ausgegangen.

  28. Wir wissen jetzt: Bayern ist gut verteidigt, der Russe kann kommen.

  29. Diese Übungen werden aber auch immer realistischer. Demnächst schießen die Soldaten noch zurück.

  30. Und deswegen macht man normalerweise Waffenübungen auf dem Truppenübungsplatz. Komischerweise fanden Leute in Weltkriegen, dass TrÜbPlätze vollkommen ausreichend sind. Moderne Verwantwortliche denken jetzt, dass LARPen in der Öffentlichkeit mehr bringt.

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