Das ist die Generation der Kriegskinder oder kurz danach.
Meine Oma hat bis zum Schluss Sparschäler für Teufelswerk gehalten weil die ja „viel zu viel Kartoffel weg schneiden“ …
Architekturmaimais, ich stimme hoch!
Die Oma hat das 60 Jahre lang 14 Stunden am Tag hauptberuflich gemacht – damals hat man Kartoffeln noch gelernt mit den Fingernägeln zu schälen und nach 20 Jahren hat man sich von seinem angesparten Lohn dann ein Kartoffelmesser gekauft, das über die folgenden 40 Jahre zwar nie geschliffen oder auch nur ansatzweise gut behandelt wurde, aber trotzdem immer… *messer*scharf war. Und damals sprach man auch noch von *echten* ***deutschen*** Kartoffeln – die haben beim Schälen nämlich noch zurückgeschlagen!
Heute schälst du 2 Mal im Monat 10 Minuten – mit Telefon am Ohr und Netflix vor den Augen. Dazu mit 400€-teurem Supersamuraimichelinsternekochdamaszenerstahljapanmesser, welches sich nach einmal benutzen als Blech mit Materialwert von 13€ rausgestellt hat. Und von den woken linksliberal verseuchten veganen BIO-Weicheikartoffeln aus, urgh, *Frankreich* heutzutage fangen wir gar nicht erst an.
Wer bitte schält Kartoffeln? Einfach schneiden, verarbeiten, essen. Was für’ne Zeitverschwendung.
Kannst du uns bitte noch erklären, was deine Oma dann mit der Kartoffel auf dem linken Bild macht? (Nein, ich will es gar nicht wirklich wissen)
Deutsche, die den Krieg noch erlebt haben, haben Kartoffeln nicht geschält, sondern als Pellkartoffeln gekocht.
Unwissentlich haben sie sich damit was Gutes getan: in der Schale sind die besten Nährstoffe.
11 comments
Das ist die Generation der Kriegskinder oder kurz danach.
Meine Oma hat bis zum Schluss Sparschäler für Teufelswerk gehalten weil die ja „viel zu viel Kartoffel weg schneiden“ …
Architekturmaimais, ich stimme hoch!
Die Oma hat das 60 Jahre lang 14 Stunden am Tag hauptberuflich gemacht – damals hat man Kartoffeln noch gelernt mit den Fingernägeln zu schälen und nach 20 Jahren hat man sich von seinem angesparten Lohn dann ein Kartoffelmesser gekauft, das über die folgenden 40 Jahre zwar nie geschliffen oder auch nur ansatzweise gut behandelt wurde, aber trotzdem immer… *messer*scharf war. Und damals sprach man auch noch von *echten* ***deutschen*** Kartoffeln – die haben beim Schälen nämlich noch zurückgeschlagen!
Heute schälst du 2 Mal im Monat 10 Minuten – mit Telefon am Ohr und Netflix vor den Augen. Dazu mit 400€-teurem Supersamuraimichelinsternekochdamaszenerstahljapanmesser, welches sich nach einmal benutzen als Blech mit Materialwert von 13€ rausgestellt hat. Und von den woken linksliberal verseuchten veganen BIO-Weicheikartoffeln aus, urgh, *Frankreich* heutzutage fangen wir gar nicht erst an.
Wer bitte schält Kartoffeln? Einfach schneiden, verarbeiten, essen. Was für’ne Zeitverschwendung.
Kannst du uns bitte noch erklären, was deine Oma dann mit der Kartoffel auf dem linken Bild macht? (Nein, ich will es gar nicht wirklich wissen)
Deutsche, die den Krieg noch erlebt haben, haben Kartoffeln nicht geschält, sondern als Pellkartoffeln gekocht.
Unwissentlich haben sie sich damit was Gutes getan: in der Schale sind die besten Nährstoffe.
[sei eine gute Kartoffel, ehre die Kartoffel!](https://barbecoo.com/ratgeber/kartoffeln-mit-schale-essen)
Ist euch mal aufgefallen das Architektur sehr männlich geprägt ist?! 🤔
und in beiden von euch geschälten kartoffeln lässt es sich ganz gut wohnen
https://preview.redd.it/02tql493v02g1.png?width=225&format=png&auto=webp&s=b45db634f10e14c6a39e533bdba868a5f8893e32
Das Geheimnis nennt sich Sparschäler
Bei mir eigentlich immer andersherum, nur dass Oma dann halt auch die Hälfte der Zeit braucht.
versuch mal nen kartoffelschäler statt einer schaufel
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