0:2 gegen Portugal –
Niederlage im Viertelfinal: Die Schweiz scheidet an der U17-WM aus
Der Traum vom Halbfinal ist geplatzt. Das Schweizer Nachwuchsnationalteam verliert in Katar gegen Turnier-Mitfavorit Portugal 0:2 und

Giacomo Koloto und seine Schweizer U17-Teamkollegen unterliegen Portugal.
Foto: Nikola Krstic (Freshfocus)
Der Turnierverlauf in Doha liess die Fussballschweiz von einem neuerlichen U17-WM-Titel träumen. Ungeschlagen stiess das Team von Nationaltrainer Luigi Pisino bis in den Viertelfinal vor. Hier wurde den bisher so offensivstarken Schweizern aber die Grenzen aufgezeigt. Turnier-Mitfavorit Portugal spielte einen 2:0-Vorsprung souverän nach Hause.
Ein Treffer kurz vor der Pause (41. Minute) und ein Tor wenige Minuten nach Wiederanpfiff (53.) sorgten in Katar für die Entscheidung. Die Schweiz erspielte sich zwar selbst einige Chance, hätte aber auch noch höher verlieren können. Die Portugiesen dominierten die Partie von Beginn weg und scheiterten mehrmals am starken Noah Brogli. Bei den beiden Gegentoren war der Schweizer Goalie des FC Winterthur machtlos.
Doppelschlag der Portugiesen
Mateus Mide hatte Portugal in Führung gebracht. Teamkollege Anísio Cabral nahm einen langen Ball mit der Brust an und legte perfekt für den heranstürmenden Torschützen auf, der aus fünf Metern einschob. Nach kurzem Check wurde das 1:0 gegeben. José Neto erhöht in der zweiten Halbzeit mit einem scharfen Schuss von der Strafraumgrenze. Zuvor war eine Hereingabe von der Schweizer Verteidigung ungenügend geklärt worden.
In der Folge waren die Schweizer um den Anschlusstreffer bemüht. Zwingende Chancen erspielten sie sich aber nur noch wenige. Der eingewechselte Nevio Scherrer und der auffällige Mladen Mijajlovic kamen dem Tor mit ihren Versuchen noch am nächsten. Doch der portugiesische Torhüter Romário Cunha liess sich nicht bezwingen.

Portugal
2 : 0

Schweiz
Spielende
Bitter! Die Schweiz verliert gegen Portugal 0:2 und scheidet an der U17-WM in Katar aus.
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92. Minute
Die letzten Minuten dieses WM-Viertelfinals laufen. Die Schweiz liegt noch immer 0:2 im Rückstand.
86. Minute
Die Schweiz wechselt zum zweiten Mal. Jill Stiel macht Platz für Jérémie Barererwa.
83. Minute
Portugals Zeega betritt für Rafael Quintas das Feld.
80. Minute
Der auffällige Mladen Mijajlovic schliesst aus spitzem Winkel ab, der portugiesische Goalie ist aber auf dem Posten und wehrt mit dem Fuss ab.
76. Minute
Giacomo Koloto sieht Gelb.
72. Minute
Auch die Schweiz wechselt zum ersten Mal. Stürmer Nevio Scherrer kommt für Adrien Llukes und fügt sich gleich mit einem guten Abschluss ein. Geht hier noch was?
70. Minute
Der Schweizer Goalie verhindert die Vorentscheidung.
66. Minute
Der Torhüter schmeisst sich auf den Ball, ein Schweizer ist mit dem Fuss dran. Penalty oder Freistoss für Portugal? Das Spiel wird unterbrochen, aber es gibt keinen Elfmeter. Schade!
64. Minute
Zwei frische Spieler betreten den Platz. Gabriel Dbouk und Tomás Soares ersetzen 1:0-Torschütze Mateus Mide und Daniel Banjaqui.
56. Minute
Torschüte José Neto sieht Gelb.
53. Minute
Portugal lässt nicht locker. Brogli ist zum Glück zur Stelle.
53. Minute
Die Schweiz kassiert das zweite Gegentor. José Neto erhöht mit einem strammen Schuss für die Portugiesen.
Beide Teams setzen auch zu Beginn der zweiten Halbzeit auf dieselben elf Spieler.
47. Minute
Leider eine harmlose Standardsituation.
Halbzeitende
Die Führung der Portugiesen ist nicht unverdient. Insgesamt hat der Favorit mehr fürs Spiel gemacht und sich viele gute Torchancen herausgespielt. Doch auch die Schweiz stiess ein paarmal gefährlich in den gegnerischen Strafraum vor. Kann das Schweizer Nationalteam in der zweiten Halbzeit zurück ins Spiel finden? Hopp Schwiiz!
Nach Österreich qualifiziert sich ein weiteres Nachbarland für die Runde der letzten vier Teams. Die Italiener gewinnen gegen Burkina Faso ebenfalls 1:0.
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Halbzeitbeginn
Mit diesem Aufreger endet die erste Halbzeit. Die Schweizer haben bisher vier Mal aufs Tor geschossen, Portugal kommt auf 10 Versuche.
44. Minute
Der bereits verwarnte Mambwa steigt gefährlich in den Zweikampf. Der VAR prüft eine direkte Rote Karte, lässt den Schweizer aber davon kommen. Eine Gelbe Karte darf nach dem Videobeweis nicht gegeben werden. Durchschnaufen!
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