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Fliegerhorst an Einsatz beteiligt
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Grönland-Konflikt: A400M aus Wunstorf fliegt 13 deutsche Soldaten zum Nato-Einsatz
Wunstorf. In den Streit um Grönland ist nun auch der Fliegerhorst Wunstorf einbezogen – wenn auch nur am Rande. Per A400M der Fliegerstaffel des LTG 62 wurden am Donnerstag deutsche Soldaten nach Dänemark geflogen. Sie sollen am Freitag weiter nach Grönland gebracht werden.
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Deutschland schickt gemeinsam mit weiteren Nato-Partnern ein Erkundungsteam nach Grönland. „Es geht darum, die Möglichkeiten der Gewährleistung der Sicherheit mit Blick auf russische und chinesische Bedrohungen in der Arktis zu eruieren“, teilte das Verteidigungsministerium am Donnerstag mit. Hintergrund der Aktion sind unter anderem die Gebietsansprüche auf Grönland, die US-Präsident Donald Trump wiederholt geäußert hat.
Transportiert wurden die 13 Bundeswehrsoldaten mit einer Maschine aus Wunstorf vom Typ A400M. Das Frachtflugzeug hatte am Vormittag in Berlin die Soldaten aufgenommen und flog das Team nach Karup in Dänemark.
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Von dort kehrte die A400M am Nachmittag wieder nach Wunstorf zurück. Zu einem Direktflug nach Grönland, wie zunächst angedacht, kam es nicht. „Wir haben uns nach weiteren Absprachen mit Dänemark entschieden, heute zunächst nach Dänemark (Karup) zu fliegen“, hieß es vom Ministerium. Von dort wird der Weitertransport nach Grönland mit einem zivilen dänischen Flugzeug erfolgen.
HAZ