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Die deutsche Handball-Nationalmannschaft steht vor ihrem ersten Spiel bei der Europameisterschaft. Das Spiel gegen Österreich jetzt im Liveticker.

Deutschland gegen Österreich 12:8

Halbzeit: Die deutsche Handball-Nationalmannschaft spielt besonders in der Defensive eine starke erste Hälfte. Offensiv gibt es noch kleine Absprachenprobleme, trotzdem ist das DHB-Team nach 30 Minuten mit vier Toren in Führung. Und das völlig verdient, nach nur acht Gegentoren.

30. Minute: Deutschland zieht den letzten Wurf vorbei.

29. Minute: Seit über sechs Minuten trifft Österreich nicht mehr.

26. Minute: Österreich nimmt die erste Auszeit. Die deutsche Abwehr steht aktuell komplett dicht. Vier Tore Vorsprung.

23. Minute: Juri Knorr ist auf dem Platz und trifft direkt wuchtig ins rechte obere Eck.

20. Minute: Golla läuft heiß. Österreich spielt wieder mit sieben gegen sechs und der Flensburger schnappt sich den Ball weg und wirft ins leere Tor ein.

19. Minute: Wieder ist es Golla, der mithilfe des linken Innenpfostens, die erneute Führung herstellt.

18. Minute: Und plötzlich gleicht Österreich nach zwei schnellen Toren aus.

17. Minute: Johannes Golla stellt wieder auf zwei Tore vor, nach einem tollen Zuspiel von Renars Uscins.

16. Minute: Österreich verkürzt mit einem Feldspieler mehr, der Torwart wird bei jedem Angriff herausgenommen, auf 5:4.

13. Minute: Die Partie nimmt so langsam Tempo auf. Deutschland verpasst das 6:3, der Wurf geht nur an die Latte. 5:3 steht es inzwischen.

8. Minute: Julian Köster bricht durch und wirft zum 3:1 ein. Deutschland startet besonders defensiv hervorragend.

5. Minute: Beide Teams tun sich im Angriff bislang sehr schwer. Österreich gleicht aus, nach fünf Minuten sind erst zwei Tore gefallen.

2. Minute: Goller holt den ersten Siebenmeter heraus. Lukas Zerbe kommt und trifft mit etwas Glück zum 1:0.

20:30 Uhr: Deutschland wirft an.

Update 15. Januar, 20:25 Uhr: Die Teams kommen auf die Platte. In fünf Minuten startet die EM auch für Deutschland gegen Österreich. Die beiden weiteren Gruppengegner Spanien und Serbien trennten sich 29:27.

Das DHB-Team trifft im ersten Gruppenspiel auf Österreich.

Das DHB-Team trifft im ersten Gruppenspiel auf Österreich. © IMAGO/Laci Perenyi

Update 15. Januar, 19:15 Uhr: Überraschende Entscheidung von Alfred Gislason vor dem EM-Auftakt. Ausgerechnet der erfahrene Linksaußen Rune Dahmke wurde vor dem ersten Gruppenspiel gestrichen. Dieser war 2016 Teil des goldenen DHB-Märchens. Gíslason reiste zwar mit 18 Spielern nach Dänemark, doch pro EM-Partie erlaubt das Reglement nur 16 Plätze. Da Nils Lichtlein wegen eines Blutergusses im Fuß ausfällt, blieb eine offene Personalie. Alle Ergebnisse und Termine im Überblick gibt es in unserem EM-Spielplan.

Erstmeldung: Herning – Heute Abend um 20:30 Uhr startet die deutsche Handball-Nationalmannschaft mit dem Auftaktspiel gegen Österreich in die EM 2026. Bundestrainer Alfred Gislason zeigt sich trotz des schweren Loses optimistisch: „Unser Ziel ist hochgesteckt, das heißt Halbfinale. Aber das ist die beste deutsche Nationalmannschaft, die ich trainiert habe“. Die DHB-Auswahl muss in der Vorrunde gegen Österreich, Serbien und Spanien bestehen.

Vor dem Auftakt sorgte eine Aussage von Torwart Andreas Wolff für Wirbel. Er bezeichnete Österreichs Spielstil als „unattraktiv“ und „Anti-Handball“ und sprach von einer „Hässlichkeit“ im Angriffsspiel. Besonders die Sieben-gegen-Sechs-Taktik der Österreicher kritisierte er scharf: „Die Österreicher spielen natürlich absoluten Anti-Handball. Das möchte auch eigentlich keiner sehen“. Diese Worte schlugen in Österreich hohe Wellen.

Gislason sieht die beste Nationalelf, die er je trainiert hat

Spielmacher Juri Knorr versuchte zu beschwichtigen und empfand Wolffs Aussagen als „ziemlich offensiv“. „Ich glaube, eigentlich wollte Andi ausdrücken, dass er großen Respekt hat vor dem österreichischen Handball und er das Spiel auf keinen Fall auf die leichte Schulter nimmt. Er wollte ein Warnsignal an unsere Mannschaft schicken.“ Knorr analysierte den Gegner respektvoll: „Ich glaube, dass Österreich sowohl über einen großen Teamgeist verfügt als auch eine hohe individuelle Qualität auf vielen Positionen hat“.

Bundestrainer Gislason lobte besonders die Tiefe seines Kaders: „Wir haben mehr Breite jetzt im Kader, mehr Varianten für den Innenblock in der Abwehr“. Auch Österreichs Trainer Iker Romero findet Anerkennung: „Ich schätze Iker sehr“, sagte Gislason vor dem heutigen Duell. Nicht zu übersehen seien die spanischen Impulse, die Romero ins Team der Österreicher bringe. Der spanische Coach arbeitet erst seit dem vergangenen Sommer mit der österreichischen Mannschaft.

Der deutsche Kader für die Handball-EM 2026 – gleich vier Debütanten nominiert

Die deutschen Handball-Stars Andreas Wolff, Renars Uscins und Juri Knorr haben ein gemeinsames Ziel: Den EM-Titel 2026.

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Eine schlechte Nachricht muss das DHB-Team verkraften: Nils Lichtlein hat sich im Training eine Verletzung des linken Vorfußes zugezogen und fällt aus. „Das ist schade für Nils, der im zweiten Spiel gegen Kroatien erneut gezeigt hat, welche Impulse er uns geben kann.“ Die beiden Testspiele gegen Kroatien hatte Deutschland mit 32:29 und im Rückspiel mit 33:27 gewonnen und damit Selbstvertrauen getankt.

Das Spiel wird live in der ARD übertragen und beginnt um 20.30 Uhr in Herning, Dänemark. Nach dem enttäuschenden Viertelfinal-Aus bei der WM 2025 will das deutsche Team wieder um eine Medaille mitspielen. Gislason warnt jedoch: „Man kann eine Niederlage vielleicht verkraften, aber keine zweite.“ (tb)