11:37 Uhr | Stromausfälle in besetzten Gebieten
Auch im russisch besetzten Teil der Region Saporischschja im Süden der Ukraine sind nach einem ukrainischen Angriff mehr als 200.000 Menschen ohne Strom. Das teilte der von Moskau eingesetzte Gouverneur mit. Bei Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt sind demnach mehr als 380 Orte ohne Strom. Der dort ebenfalls von Russland eingesetzte Gouverneur der benachbarten Region Cherson hatte am Samstag einen ukrainischen Angriff auf ein Umspannwerk gemeldet, der zu Stromausfällen in insgesamt 14 Städten und 450 Dörfern geführt habe. (Quellen: AFP, Reuters)
10:30 Uhr | Raketen für ukrainische Luftabwehr knapp
Bei neuen russischen Luftangriffen sind in der Ukraine nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj zahlreiche Menschen verletzt und mindestens zwei getötet worden, darunter eine junge Frau in Charkiw. Russland habe wieder mehr als 200 Drohnen gegen die Ukraine eingesetzt, in Sumy, Charkiw, Dnipropetrowsk, Saporischschja, Chmelnyzkyj und Odessa. Selenskyj forderte in einem Video erneut mehr Hilfe von den westlichen Verbündeten und dabei “vor allem mehr Raketen für Luftabwehrsysteme”. (Quelle: dpa)
08:00 Uhr | Gespräche über Gefangene stocken
Nach Angaben der Menschrechtsbeauftragten der Russischen Föderation, Tatjana Moskalkowa, kommt ein geplanter Gefangenenaustauch nicht voran. Moskalkowa sagte gestern, Russland habe eine Liste ukrainischer Soldaten übergeben. Der Dialog über Termine und die Zahlen der auszutauschenden Gefangenen sei aber “verwirrend”. Nach ihren Angaben müsse auch eine Lösung für zwölf Bewohner der russischen Region Kursk gefunden werden, die demnach in Sumy festgehalten werden, wie auch für die Rückkehr von Ukrainern aus der russischen Region Belgorod, die bei Evakuierungen von Kampfgebieten auf die andere Seite der Front gerieten. (Quelle: CCTV)
06:17 Uhr | Krisenratgeber für die Polen per Post
In Polen bekommen derzeit die Menschen per Post einen Krisenratgeber. Nach Regierungsangaben wurden 17 Millionen gedruckt, mit Hinweisen etwa zum Packen eines Notfall-Rucksacks, aber auch zu Aktivitäten ausländischer Saboteure. Bis Ende des Monats sollen alle Polen ein Exemplar bekommen, bisher sind vier Millionen demnach schon verteilt. (Quelle: ARD)