Die Zahl der Pflegegeldbeziehenden ist im Dezember im Jahresvergleich neuerlich gestiegen. Mit insgesamt 504.505 Anspruchsberechtigten lag die Zahl um 2,13 Prozent über jener des Vergleichszeitraums des Vorjahres (493.961), wie aktuelle Zahlen aus dem Sozialministerium besagen. Gegenüber November (505.388) gab es einen kleinen Rückgang.
Die Mehrheit bezog im Dezember Pflegestufe eins (29,5 Prozent), gefolgt von Stufe zwei (20,5 Prozent) und Stufe drei mit 18,7 Prozent. Stufe vier lag bei 14,4 Prozent, 11,1 Prozent waren es auf Stufe fünf, 4,2 Prozent auf Stufe sechs und 1,6 Prozent auf Stufe sieben. 308.101 Frauen (61,1 Prozent) und 196.404 Männer (38,9 Prozent) bezogen im Dezember Pflegegeld.
Pflegegeld erhöht
Bereits im Mai 2025, beim erstmaligen Überschreiten der 500.000er-Marke, hieß es aus dem Sozialministerium von Ressortchefin Korinna Schumann (SPÖ), der demografische Wandel und die steigende Lebenserwartung würden sich auch in der steigenden Anzahl von anspruchsberechtigten Personen und den Anträgen zeigen.
Die Höhe des Pflegegeldes wurde per 1. Jänner routinegemäß erhöht, um 2,7 Prozent, analog zu den Pensionen. Auf Stufe eins erhalten Beziehende aktuell 206,20, auf Stufe sieben 2.214,80 Euro.