NATO-Generalsekretär Rutte und der ukrainische Präsident Selenskyj stehen nebeneinander an Rednerpulten. Hinter ihnen die Landes- und die NATO-Fahnen

NATO-Generalsekretär Rutte ist zu einem Solidaritätsbesuch in Kiew. (AP / Sergei Grits)

Rutte sagte vor dem ukrainischen Parlament, ein Friedensabkommen zur Beendigung des Krieges werde harte Entscheidungen erfordern. Während seines Aufenthalts in Kiew gab es Luftalarm wegen eines möglichen russischen Raketenangriffs.

Polen plant Konferenz zum Wiederaufbau der Ukraine

Auch der polnische Ministerpräsident Tusk will noch im Laufe der Woche nach Kiew reisen. Gemeinsam mit Finanzminister Domanski will er dort über eine internationale Konferenz zum Wiederaufbau der Ukraine sprechen. Das Treffen solle im Juni in Danzig stattfinden, sagte Tusk. Zu der Konferenz, bei der es um Investitionen in der Ukraine geht, sollen auch Firmen und Unternehmer eingeladen werden.

Erneut Angriffe auf ukrainische Infrastruktur

Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums hat Russland in der vergangenen Nacht erneut die ukrainische Energieinfrastruktur angegriffen. Die Behörden gehen von mindestens fünf Verletzten aus. In Kiew sind Bürgermeister Klitschko ‌zufolge über 1.000 Wohngebäude ohne Heizung, während für die kommenden Tage Temperaturen von bis zu minus 30 Grad erwartet werden.

Neue Verhandlungsrunde in Abu Dhabi

In der vergangenen Woche hatte US-Präsident Trump erklärt, Kremlchef Putin habe einer zeitweiligen Feuerpause zugestimmt. Die jüngsten Angriffe deuten jedoch darauf hin, dass diese inzwischen beendet ist. Vertreter Russlands und der Ukraine wollten sich ab morgen in Abu Dhabi zu einer neuen Verhandlungsrunde über ein mögliches Kriegsende treffen.

Diese Nachricht wurde am 03.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.