Berlin (dpa) – Rani Khedira von Fußball-Bundesligist Union Berlin ist seinem Traum von einer WM-Teilnahme ein großes Stück näher gekommen. Nachdem der 32 Jahre alte Mittelfeldprofi vor acht Jahren noch eine Anfrage aus Tunesien abgelehnt hatte, entschied sich der gebürtige Stuttgarter nun für einen Verbandswechsel.
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„Der tunesische Fußballverband freut sich, der Sportöffentlichkeit und den Medienvertretern mitteilen zu dürfen, dass das FIFA-Fußballgericht heute offiziell den Wechsel der sportlichen Zugehörigkeit des Spielers Rani Khedira genehmigt hat“, schrieb der tunesische Verband auf Instagram und zeigte Khedira in einem Gladiatoren-Outfit mit Adler auf der Schulter.
Der Union-Profi sei ab sofort spielberechtigt. Heißt: Schon im März könnte Khedira in den Spielen gegen Haiti und WM-Co-Gastgeber Kanada auf dem Feld stehen.
13 Junioren-Länderspiele für Deutschland
Khedira bestritt 13 Junioren-Länderspiele für Deutschland. 2018 hatte er einen Verbandswechsel noch abgelehnt. „Ich bin in Deutschland geboren und aufgewachsen. Ich spreche nur Deutsch“, sagte der Bruder des früheren deutschen Nationalspielers und 2014er-Weltmeisters Sami Khedira. Vor der WM 2022 stand Khedira im erweiterten Perspektivkader des damaligen Bundestrainers Hansi Flick.
Bei der XXL-WM in den USA, Kanada und Mexiko trifft Tunesien in der Gruppenphase auf Japan, die Niederlande und einen Playoff-Teilnehmer. Tunesien hat in Michael Hefele einen deutschen Co-Trainer.
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