Die Technische Universität München (TUM) will stärker mit Forschenden aus der Subsahara-Region in Afrika zusammenarbeiten. Dafür wurde gemeinsam mit der Partneruniversität KNUST in Kumasi, Ghana das Programm TUM.Africa Talent gestartet. Es soll Promovierenden aus Subsahara-Afrika die Möglichkeit geben, an der TUM gemeinsam mit Promovierenden der aufnehmenden Lehrstühle und Forschungsgruppen zu arbeiten. Außerdem soll ein langfristiges Netzwerk entstehen.

Der erste TUM.Africa Talent-Jahrgang besteht aus sechs Forschenden der KNUST, des African Institute for Mathematical Sciences Ghana (AIMS) und der Universität Nairobi sowie weiteren sechs Promovierenden der TUM. Die Gastforschenden des neuen Programms verbringen drei- bis viermonatige Forschungsaufenthalte an der TUM und arbeiten dabei mit Kolleg:innen und Professor:innen aus ihren jeweiligen Forschungsgebieten zusammen. Dabei geht es um die Themen Landmanagement, Smart Grid Security, Statistik, Elektrofahrzeuge und Solarenergie, stochastische Krankheitsmodellierung, globale Gesundheit und Sozialwissenschaften.

Zudem bietet die TUM Graduate School ein begleitendes Rahmenprogramm mit fachübergreifenden Qualifizierungsworkshops, Networkingveranstaltungen und Expert:innengesprächen zum Programmschwerpunkt „Sustainable Global Leadership“ an. Teilnehmende TUM-Promovierende können zudem eine Mobilitätsförderung für einen Forschungsaufenthalt an einer Partneruniversität in Subsahara-Afrika erhalten.