In der VOX-Dokusoap am Freitag, den 1. Mai 2026, thematisieren Kinder deutscher Auswandererfamilien in Südafrika und auf Mallorca die teils belastenden Konsequenzen elterlicher Entscheidungen. Während Samuel und Aaron Heidtke über den harten Alltag in südafrikanischen Internaten berichten, reflektiert Kiana Gülpen ihr behütetes Leben auf der Baleareninsel.
Die Brüder Samuel und Aaron mussten aufgrund der abgelegenen Farm ihrer Eltern Olaf und Marie Heidtke getrennte Bildungseinrichtungen besuchen, da lokale Schulen fehlten. Ein Rückblick aus dem Jahr 2014 verdeutlicht den anfänglichen Widerstand des damals zwölfjährigen Samuel gegen die von seiner Mutter gewählte landwirtschaftliche Schule.
„Wenn sie mich dahin schickt, tue ich alles, um da wieder rauszukommen“, protestierte Samuel Heidtke, heute 19 Jahre alt.

Sein jüngerer Bruder beobachtete die familiäre Dynamik zu dieser Zeit sehr genau. Der damals neunjährige Aaron fasste die Situation mit einem bildhaften Vergleich zusammen.
„Monkey say, monkey do: Mama sagt, und Samuel muss es tun“, erklärte Aaron Heidtke.
Trotz der anfänglichen Schwierigkeiten gewöhnte sich Samuel später an das Internatsleben. Einige Jahre darauf stand jedoch der inzwischen 13-jährige Aaron vor ähnlichen Problemen und sehnte sich nach den Wochenenden bei der Familie, während seine Mutter Marie auf einen Verbleib in der Schule drängte, um seine soziale Integration und seine Ziele als angehender Tierarzt zu fördern.

„Das ist notwendig, um aus meinem Leben was zu machen“, betonte Marie Heidtke.
Parallel dazu schildert die heute 18-jährige Kiana Gülpen auf Mallorca ihre Erfahrungen mit einer sehr fürsorglichen Erziehung durch ihre Mutter Deniz. Trotz einer erfolgreichen Teilnahme als Model an der New York Fashion Week fühlte sich die Jugendliche in ihrer Freiheit eingeschränkt.
„Leider begreift sie nicht, dass ich keine acht mehr bin!“, kritisierte Kiana Gülpen.

Das Leben auf der Insel empfand sie in ihrer Mitte der Teenagerzeit zudem als sehr eintönig. Kiana beschrieb ihren Alltag in den Rückblicken entsprechend deutlich.
„so langweilig“, gab Kiana Gülpen zu Protokoll.
Aktuelle Rückmeldungen in sozialen Medien zeigen jedoch ein versöhnliches Bild der Familienverhältnisse. Während Kiana ihrer Mutter zum Geburtstag gratulierte und nun eine Karriere als Tattoo-Künstlerin anstrebt, reagierte Aaron Heidtke auf Instagram direkt auf besorgte Kommentare von Zuschauern, die ihn in einem Trailer bemitleideten.

„Mir geht’s sehr gut“, stellte Aaron Heidtke klar.