Ein Wahnsinns-Lauf in Botswana! Die männliche 4×100-Meter-Staffel hat bei den World Athletics Relays die deutsche Bestmarke pulverisiert. Das Quartett mit Kevin Kranz, Marvin Schulte, Owen Ansah und Lucas Ansah-Peprah schoss in beeindruckenden 37,67 Sekunden über die Ziellinie.

Die Mannschaft war somit um ganze 30 Hundertstelsekunden flotter als die vorherige Rekordzeit von der Leichtathletik-EM 2022 in München. In den Ausscheidungsläufen war lediglich Kanada schneller als das deutsche Team. Damit war der Einzug ins Finale am Sonntag gesichert, ebenso wie die Qualifikation für die WM in Peking, die im September 2025 stattfindet.

Auch Lückenkemper und Co. überzeugen

Bei der WM werden zudem die deutschen Damen-Staffeln über 4×100-Meter und 4×400-Meter an den Start gehen, genauso wie die gemischte 4×100-Meter-Staffel. Angeführt von der ehemaligen zweifachen Europameisterin Gina Lückenkemper, schafften die DLV-Sprinterinnen mit 42,44 Sekunden als viertschnellste Mannschaft den Sprung ins Finale.

Als Dritte ihres Vorlaufs kam die gemischte Sprint-Staffel eine Runde weiter, nur geschlagen von Kanada und der jamaikanischen Mannschaft, die mit 39,99 Sekunden eine neue Weltbestzeit setzte. Mit dem achten Rang sicherte sich auch die 4×400-Meter-Staffel der Damen ihr WM-Ticket frühzeitig.

Zwei Teams müssen noch zittern

Für die gemischte Staffel und die 4×400-Meter-Männer wird es nochmal spannend. In den Hoffnungsläufen am Sonntag erhalten sie eine weitere Gelegenheit für die direkte WM-Qualifikation. An jenem Tag werden auch die finalen Rennen ausgetragen. (dpa/red)

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