rosenheim24-deWeltWelt-News

DruckenTeilen

Uns auf Google folgenBerggipfel Le Morne Brabant auf MauritiusDer Berggipfel „Le Morne Brabant“ auf Mauritius. © Bernhard Krieger/dpa

Auf der Trauminsel Mauritius im südlichen Indischen Ozean hat sich ein schreckliches Unglück ereignet: Ein 20 Jahre alter deutscher Tourist stürzte über 100 Meter in den Tod.

Port Louis – Bei einer Wanderung auf dem Berg „Le Morne Brabant“ auf der Insel Mauritius ist ein 20 Jahre alter deutscher Urlauber tödlich verunglückt. Der Tourist bestieg zusammen mit zwei Freunden am Montag (11. August, Ortszeit) den Berg im Südwesten der Insel im Indischen Ozean, als er aus noch ungeklärter Ursache 125 Meter in die Tiefe stürzte, wie die Behörden des Inselstaates am Dienstag (12. August, Ortszeit) mitteilten. 

Tourist im Krankenhaus für tot erklärt

Ein Rettungsteam brauchte im Anschluss mehrere Stunden, um in dem schwierigen Terrain zu dem Verunglückten vorzudringen. Beim Eintreffen der Rettungskräfte hatte der 20-Jährige keinen Puls. Bei der Ankunft im Krankenhaus der Hauptstadt Port Louis wurde der Tod des Mannes festgestellt. Nähere Einzelheiten zum deutschen Wohnort des Mannes waren zunächst nicht bekannt. Die Polizei nahm eine Untersuchung des Unglücks auf. Vom „Le Morne Brabant“ auf Mauritius haben Besucher einen großartigen Blick auf die Lagune. In den vergangenen Jahren war der Berg, von dem aus einst Sklaven vor britischen Soldaten in den Tod sprangen, Schauplatz mehrerer Unfälle.

Berg Schauplatz mehrerer tödlicher Unfälle

Mauritius ist ein Inselstaat im Südwesten des Indischen Ozeans ungefähr 870 Kilometer östlich von Madagaskar. Neben der Hauptinsel Mauritius mit der Hauptstadt Port Louis zählen Rodrigues, die Cargados-Carajos-Inseln sowie die Agalega-Inseln zum Staatsgebiet. Der „Le Morne Brabant“ ist laut Wikipedia ein 556 Meter hoher Berg auf der gleichnamigen Halbinsel im Südwesten des Landes. Am Fuße des Le Morne Brabant liegen Sandstrände aus Korallensand. Der Berg bedeckt ein Gebiet von mehr als zwölf Hektar. Viele Hotels haben sich an den Stränden rund um den Berg angesiedelt. (mw)