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In Burkina Faso herrschen angespannte Zeiten. Ein mutmaßlicher Putschversuch gegen die regierende Militärjunta hat die Hauptstadt Ouagadougou und andere Orte im ganzen Land erschüttert und die Behörden in höchste Alarmbereitschaft versetzt. Lokale Sicherheitskreise teilten RFI mit, dass der jüngste Versuch – der in der Nacht zum 3. Januar stattfand – vereitelt wurde. Dennoch wurden verstärkte Sicherheitsmaßnahmen in der Nähe des Militärlagers General Baba-Sy südlich der Hauptstadt sowie an anderen Stützpunkten, wie beispielsweise in Bobo-Dioulasso – der zweitgrößten Stadt des Landes – bestätigt, um eine koordinierte Aktion verschiedener Teile der Streitkräfte, die an dem mutmaßlichen Putschversuch beteiligt sind, zu verhindern.

Quellen von RFI berichteten außerdem von der Festnahme mehrerer Soldaten, doch die Militärbehörden haben bisher keine offizielle Stellungnahme abgegeben. Der Name des ehemaligen Übergangspräsidenten, Oberstleutnant, kursiert seit einigen Stunden in den sozialen Medien. Paul-Henri Sandaogo DamibaEr gilt als möglicher Anstifter der Streitkräfte aus Togo, dem Land, in dem er im Exil lebt. Nach dem Vorfall berichteten lokale Medien, dass Bürger auf den Straßen protestierten, und letzte Nacht demonstrierten Anhänger des Übergangspräsidenten Hauptmann Ibrahim Traoré – bekannt als „Wayignans“ – massenhaft: Hunderte Menschen besetzten Kreisverkehre und öffentliche Plätze und erklärten, sie wollten ein Bollwerk der Bevölkerung gegen jeden Versuch eines Regierungssturzes bilden.

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