Vier Tote nach Nilpferd-Angriff in Kenia

Eine Gruppe junger Männer will illegal am Naivasha-See im kenianischen Rift Valley fischen. Doch dann greifen Nilpferde die Menschen an. Es gibt Tote.

Publiziert: 04.01.2026, 10:42

Flusspferde am Ufer des Lake Naivasha am 13.10.2020, umgeben von Bäumen und Vegetation.

Können äusserst aggressiv werden: Nilpferde am Naivasha-See in Kenia.

Foto: Andy De Nata (Imago, Panthermedia)

Bei einem Nilpferdangriff am kenianischen Naivasha-See sind vier junge Männer ums Leben gekommen. Kenianischen Medienberichten zufolge wollte eine Gruppe von insgesamt 14 Männern Freitagnacht illegal am Ufer des Sees fischen, der etwa 80 Kilometer entfernt von der Hauptstadt Nairobi im Rift Valley liegt.

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Eine Gruppe von mehreren Nilpferden habe die Männer angegriffen, hiess es. Einige konnten sich schwimmend in Sicherheit bringen, andere wurden von den Tieren attackiert oder ertranken. Nach Angaben der Angehörigen wollten die Männer mit der Fischerei das Familieneinkommen aufbessern.

Nilpferde können ausgesprochen aggressiv werden. Die Tiere, die nachts am Seeufer grasen, greifen an, wenn sie ihr Territorium verletzt fühlen. An dem auch bei Touristen beliebten See in Kenia warnen Betreiber von Lodges und Camps vor nächtlichen Spaziergängen am See. Es sei lebensgefährlich, zwischen Nilpferde und den See zu geraten.

Angriffe durch Tiere auf Menschen

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Können äusserst aggressiv werden: Nilpferde am Naivasha-See in Kenia.

Foto: Andy De Nata (Imago, Panthermedia)