Für Lubambo Musonda vom 1. FC Magdeburg und Jonah Fabisch vom FC Erzgebirge Aue ist der Afrika-Cup nach der Vorrunde beendet. Für Ex-RB-Leipzig-Profi Amadou Haidara geht die Kontinentalmeisterschaft dagegen mit dem Achtelfinaleinzug weiter.

Sambia verliert mit Kapitän Musonda

Sambia verlor mit Kapitän Musonda gegen Gastgeber Marokko am Montagabend (29. Dezember 2025) 0:3 – der Außenseiter schied nach zwei Remis und einer Niederlage als Letzter der Vorrundengruppe A aus. Marokko zieht nach Toren von Ayoub El Kaabi (9./50.) und Brahim Díaz (27.) dagegen ungeschlagen ins Achtelfinale ein. Auf wen Marokko dort trifft, ist noch nicht sicher – es wird der beste Dritte der Gruppen C, D und E sein.

Haidara trotz Rot im Achtelfinale

Ebenfalls im Achtelfinale steht Mali mit dem von RB Leipzig zum FC Lens gewechselten Amadou Haidara. Mali reichte ein 0:0 gegen die Komoren zum Weiterkommen als Zweiter der Gruppe A. Es war bereits das dritte Remis im dritten Gruppenspiel. Dabei sah Haidara wegen eines Fouls mit gestrecktem Bein kurz vor Ende die Rote Karte, er wird im Achtelfinale fehlen.

Simbabwe verliert mit Fabisch knapp

Wie Musonda und Sambia ist auch Jonah Fabisch mit Simbabwe als Letzter seiner Vorrundengruppe ausgeschieden. Die „Warriors“ aus Simbabwe verpassten den Achtelfinaleinzug durch eine 2:3-Niederlage gegen Südafrika. Das Team von Erzgebirge Aues Fabisch, der 88 Minuten auf dem Platz stand, konnte zweimal die Führung von Südafrika ausgleichen. Ein verwandelter Elfmeter von Oswin Appollis (82.) entschied die Partie dann für den Favoriten.

Diomande und Ratifo müssen am letzten Spieltag punkten

Weiter auf einen Achtelfinaleinzug hoffen dürfen RB Leipzigs Yan Diomande mit der Elfenbeinküste und Stanley Ratifo von Chemie Leipzig mit Mosambik. Der Elfenbeinküste reicht im dritten Spiel der Vorrundengruppe F ein Remis gegen den Tabellenletzten Gabun. Mosambik benötigt einen Sieg gegen Kamerun. Bei einem Remis muss Mosambik auf eine Niederlage der Elfenbeinküste hoffen. Oder darauf, zu den vier besten Gruppendritten im Feld der sechs Gruppen zu gehören.