Alexandra Försterling und Celina Sattelkau sprechen über die LET auf Mauritius, tropische Bedingungen und eine Turnierwoche zwischen Golfplatz, Strand und Resort.

Die Ladies European Tour machte vom 1. bis 3. Mai 2026 mit der MCB Ladies Classic Halt auf Mauritius. Und auch wenn das Turnier inzwischen beendet ist, bleibt aus deutscher Sicht vor allem ein Eindruck hängen: Für Alexandra Försterling und Celina Sattelkau war die Woche deutlich mehr als nur ein weiterer Tour-Stopp. Zwischen Golfplatz, Resort, Strand, Hitze, Wind und persönlichen Erinnerungen erlebten die beiden Deutschen ein Event, das sportlichen Wettbewerb mit besonderer Atmosphäre verband.

Alexandra Försterling brachte es nach ihrer Runde auf den Punkt: „Es war so schön. Es fühlt sich wie ein Arbeitsurlaub an! Wir haben schon so viele schöne Dinge gemacht. Wir waren gestern schnorcheln, ich habe diese Woche meine Mutter hier bei mir und sie genießt es auch.“ Die Deutsche schwärmte nicht nur vom Turnierumfeld, sondern auch von den Bedingungen abseits des Platzes. „Das Wetter ist großartig und das Hotel ist fantastisch, insgesamt genieße ich es wirklich.“

Sportlich war Försterling mit einer 68er-Runde auf der LET ebenfalls zufrieden, doch vor allem die Mischung aus Leistungssport und besonderem Reiseziel prägte ihre Eindrücke. Der Platz auf Mauritius sei „ziemlich gut spielbar“, aber zugleich „ein bisschen knifflig“. Man müsse genau überlegen, wo man die Schläge platziere. Für Försterling ist das kein Nachteil: „Ich denke, er passt wirklich gut zu meinem Spiel. Ich bin eher ein Fan von kniffligen Plätzen.“

LET: Sattelkau kehrt an einen besonderen Ort zurück
Auch für Celina Sattelkau, die das Turnier auf dem geteilten fünften Platz beendete, hatte die Woche auf Mauritius einen besonderen Charakter. Die Deutsche kannte den Platz bereits aus ihrer Kindheit. „Ich habe hier tatsächlich schon gespielt, als ich 10 war. Meine Eltern haben mich hierher in den Urlaub mitgenommen, ich hatte ein hohes Handicap, aber wir wurden aus dem Zimmer zurückgerufen, weil ich Netto-Zweite war“, erzählte Sattelkau. „Es ist eine lustige Erinnerung, ich mag den Platz bisher.“

Die Woche auf der Insel bot ihr dabei nicht nur sportliche Abwechslung, sondern auch eine Gelegenheit, nach mehreren Turnieren am Stück etwas durchzuatmen. „Ich genieße es sehr. Hier im Resort zu sein und hier zu übernachten und zum Platz zu laufen ist großartig. Es ist die dritte Woche unserer Serie, also kann man ein bisschen Urlaub machen, was schön ist.“

Ganz ohne Herausforderung blieb das Event der LET allerdings nicht. Sattelkau sprach offen über die Bedingungen, die auf Mauritius zum Gesamtbild gehörten: „Das Wetter ist anspruchsvoll. Ich spüre die Hitze und den Wind und die Luftfeuchtigkeit.“ Trotzdem überwog bei ihr klar die positive Seite der Woche. „Ich mag das Event bisher, ich habe so viel Spaß mit den anderen Frauen, am Strand, beim Abendessen und am Pool.“