Eine Gruppe von Heiligenstädter Schulschwestern war in diesen Tagen zu Besuch im Erzbistum Paderborn – mit einem besonderen Anliegen: Die Generaloberin der Gemeinschaft, Schwester Thoma, begleitete gemeinsam mit Schwester Theresia drei jungen Mitschwestern aus Mosambik nach Deutschland. Ziel der Reise war es, die internationale Vernetzung der Ordensgemeinschaft zu stärken und den interkulturellen Austausch zu fördern. „Diese jungen Schwestern stehen für eine Reihe von Berufungen, die den Heiligenstädter Schulschwestern zuwachsen und denen sie einen Weg in das Ordensleben hinein ermöglichen wollen“, berichtete Weihbischof König, dass die jungen Ordensfrauen stellvertretend für eine lebendige Berufungspastoral in Afrika stehen. In ihrer Heimat engagieren sie sich nicht nur in der Ausbildung junger Kandidatinnen und Schwestern, sondern auch in sozialen Einrichtungen.
Während ihres Aufenthalts im Erzbistum Paderborn besuchten die Schwestern nicht nur Orte der Ordensgeschichten wie Heiligenstadt und Bestwig, sondern auch die Bischofsstadt Paderborn. Dort kam es zu einer Begegnung mit Weihbischof Matthias König, der als Bischofsvikar für die Institute des geweihten Lebens und Gesellschaften des apostolischen Lebens zuständig ist. Im Austausch mit dem Weihbischof wurde deutlich, wie wertvoll die weltweiten Erfahrungen der Schwestern sind – und wie gegenseitiges Lernen den Glauben auf beiden Seiten stärken kann.
Die Heiligenstädter Schulschwestern ermöglichen in ihren Einrichtungen regelmäßig jungen Menschen aus Deutschland ein missionarisches Jahr als „Missionar auf Zeit“. So entsteht ein lebendiger Austausch, der über Ländergrenzen hinweg verbindet – getragen vom gemeinsamen Glauben und dem Dienst an den Menschen. Mit ihrer Reise durch Deutschland wollen die jungen Schwestern auch die aktuelle Situation der Kirche hierzulande kennenlernen und mit eigenen Erfahrungen in Mosambik in Beziehung setzen.
Die Heiligenstädter Schulschwestern waren außerdem in Bestwig zu Besuch. Hier finden Sie den Bericht.