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1:2 verlor Ghana am Montagabend im Freundschaftsspiel in Stuttgart gegen Deutschland. Für Gäste-Trainer Otto Addo (50) war es das letzte Spiel an der Seitenlinie, noch in der Nacht zog der ghanaische Fußballverband GFA einen Schlussstrich.
In einer Erklärung teilt der Verband mit: „Der ghanaische Fußballverband (GFA) hat sich mit sofortiger Wirkung vom Cheftrainer der ghanaischen Herren-Nationalmannschaft (Black Stars), Otto Addo, getrennt. Der Verband möchte Otto Addo herzlich für seinen Beitrag zum Team danken und wünscht ihm viel Erfolg bei seinen zukünftigen Vorhaben. Der ghanaische Fußballverband wird die neue technische Ausrichtung der Black Stars zu gegebener Zeit bekanntgeben.“
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Addo war seit September 2021 im Ghana-Team. Für wenige Monate übernahm er zunächst das Amt als Co-Trainer, im Februar 2022 wurde er dann Nationaltrainer. Ende 2022 musste er allerdings gehen, im März 2024 gab er sein Comeback als Ghana-Coach. Von den 22 Spielen seitdem gewann er nur acht, zuletzt gab es vier Niederlagen in Folge. Bereits vor der Niederlage gegen Deutschland erklärte er: „Mein Job ist immer in Gefahr. Aber wenn man sich als Trainer darüber Sorgen macht, dann ist es ohnehin vorbei. Ich gebe immer mein Bestes. Mehr kann ich nicht tun. Die Entscheidung treffen andere.“
Addo wird damit nicht noch einmal mit Ghana zur WM fahren. 2022 war der ehemalige Co-Trainer des BVB und HSV bei der Weltmeisterschaft in Katar dabei, schied aber nach zwei Niederlagen und einem Sieg in der Vorrunde früh aus. Bei der WM 2026 in Kanada, Mexiko und den USA (11. Juni bis 19. Juli) soll nun ein anderer Trainer für Erfolg sorgen. Am 22. Mai bestreitet Ghana noch ein Testspiel gegen Mexiko.
Addo ist der Sohn ghanaischer Eltern und in Deutschland aufgewachsen. In der Bundesliga absolvierte er selbst 98 Bundesligaspiele für Borussia Dortmund, Mainz und den HSV. 2008 beendete er seine Karriere.