Südafrika hat sich Rang 2 in Gruppe B des Afrika-Cups gesichert und folgt Ägypten damit in die Runde der letzten 16. Im direkten Duell gegen Simbabwe setzte sich Bafana Bafana knapp mit 3:2 durch – die Tore auf beiden Seiten entstanden dabei teils auf kuriose Weise.

Lyle Foster traf für Südafrika zum zwischenzeitlichen 2:1.

Lyle Foster traf für Südafrika zum zwischenzeitlichen 2:1.

IMAGO/Sebastian Frej

Mit drei Zählern aus den ersten beiden Spielen hatte Südafrika vor dem letzten Gruppenspiel gegen Simbabwe die bessere Ausgangslage – ein Sieg wäre gleichbedeutend mit dem Achtelfinal-Einzug aus eigener Kraft. Und auch der Start ins Spiel spielte Südafrika in die Karten. Ein Abschluss von Moremi wurde unglücklich von Simbabwes Linksverteidiger Lunga abgefälscht und fand so in einem hohen Bogen über Keeper Arubi hinweg den Weg ins Netz (7.).

Afrika-Cup, Vorrunde, 3. Spieltag – gruppe b

Simbabwe ließ sich davon aber nicht beirren und glich durch Maswanhise aus, der nach Vorlage von Aue-Akteur Fabisch ein starkes Solo veredelte (19.). Mit dem 1:1 ging es dann auch in die Pause. Nach dem Seitenwechsel ging Südafrika dann wieder in Front. Foster erlief einen etwas zu kurz geratenen Kopfball von Lunga in Richtung seines Schlussmanns und war dann einen Tick eher am Ball als Arubi, der beim Rauslaufen auch einen Moment gezögert hatte (50.).

Auf kurioses Eigentor folgt Handelfmeter

Simbabwe schlug allerdings erneut zurück – und auch dieser Treffer war durchaus kurios. Nach einem tollen Pass in die Tiefe von Chirewa scheiterte Maswanhise zunächst an Südafrika-Torwart Williams, von dem der Ball über die Brust von Modiba in Ping-Pong-Manier den Weg ins eigene Tor fand (73.). Simbabwe konnte daraus aber kein Kapital schlagen – denn kurze Zeit später unterlief Nakamba beim Versuch, im Fallen einen Schuss per Kopf zu klären, ein Handspiel. Nach VAR-Eingriff gab es Strafstoß, den Appollis verwandelte.

So blieb es beim 3:2-Erfolg für Südafrika, auf das im Achtelfinale am Sonntag (20 Uhr) nun der Zweite der Gruppe F wartet – das wird entweder Kamerun, die Elfenbeinküste oder Mosambik.