Marokko empfing am Morgen des 6. September Niger im Rahmen der WM-Qualifikation für die afrikanische Region und hinterließ einen bemerkenswerten Eindruck. Niger musste ab der 26. Minute mit zehn Mann weiterspielen, nachdem Boubacar Goumey seine zweite Gelbe Karte im Spiel gesehen hatte. Mit einem Mann mehr, dem Heimvorteil und der als deutlich überlegen geltenden Mannschaft hatte Marokko keine Mühe, den Unterschied auszumachen.

Ismael Saibari (11) erzielte in der ersten Halbzeit einen Doppelpack.
Marokko dominierte das Spiel von Beginn an. Die nordafrikanische Mannschaft zeigte sowohl technisch als auch kämpferisch überlegene Stärke und ging bereits in der ersten Halbzeit in Führung. Ismael Saibari glänzte mit einem Doppelpack in der 29. und 38. Minute und legte damit den Grundstein für einen überzeugenden Sieg.

Ayoub El Kaabi (20) erhöhte den Spielstand auf 3:0.
Nach der Pause baute Ayoub El Kaabi die Führung in der 51. Minute auf 3:0 aus und untermauerte damit die Überlegenheit der Heimmannschaft. Der eingewechselte Hamza Igamane erzielte in der 69. Minute das vierte Tor für Marokko, bevor Azzedine Ounahi in der 85. Minute mit einem sehenswerten Treffer den Schlusspunkt setzte.

Hamza Igamane (21) und Azzedine Ounahi (8) in den Armen ihrer Teamkollegen nach einem Torerfolg.
Am Ende sicherte sich Marokko einen überzeugenden 5:0-Sieg gegen Niger. Damit baute Marokko seine Siegesserie auf sechs Spiele aus, erreichte die perfekte Punktzahl von 18 Punkten und sicherte sich mit noch zwei ausstehenden Spielen offiziell den ersten Platz in Gruppe E.
Dies bedeutet auch, dass Trainer Walid Regragui und sein Team als erste afrikanische Vertreter die Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2026 geschafft haben, ein Turnier, das auf 48 Mannschaften erweitert wird.
Dies ist gleichzeitig eine Fortsetzung des beeindruckenden Weges, den Marokko seit der Weltmeisterschaft 2022 zurückgelegt hat, bei der sie Geschichte schrieben, indem sie zum ersten Mal das Halbfinale der Weltmeisterschaft erreichten.

Marokko ist die erste afrikanische Mannschaft, die sich für die Weltmeisterschaft 2026 qualifiziert hat.
Das frühe Erreichen des Ziels verschafft Marokko mehr Zeit zur Vorbereitung auf die kommenden Herausforderungen und ermöglicht es ihnen gleichzeitig, Personal und Taktik zu testen. Mit einem ausgewogenen Kader, vielen Stars, die in Europa spielen, und einer vielversprechenden Generation junger Spieler zeigt Marokko, dass sie nicht nur teilnehmen, sondern auch neue Erfolge feiern wollen.

Die marokkanische Fußballnationalmannschaft hat ein Wunder vollbracht, indem sie das Halbfinale der Weltmeisterschaft 2022 erreicht hat.
Während viele afrikanische Fußballnationen wie Nigeria, Kamerun und Senegal im Wettbewerb noch Schwierigkeiten haben, ist Marokkos frühe Qualifikation von besonderer Bedeutung. Sie untermauert seine Vorreiterrolle, stärkt das Ansehen des afrikanischen Fußballs weltweit und sendet ein starkes Signal: Marokko ist bereit, seine Erfolgsgeschichte im Sommer 2026 in den USA, Kanada und Mexiko fortzusetzen.
Mehr als ein Drittel der 48 Startplätze für die Weltmeisterschaft 2026 sind bereits vergeben. Neben den ersten drei Plätzen, die den Co-Gastgebern Kanada, USA und Mexiko automatisch zugesprochen wurden, haben sich sechs asiatische Teams (Australien, Iran, Japan, Jordanien, Südkorea, Usbekistan) sowie sechs südamerikanische Vertreter (Argentinien, Brasilien, Kolumbien, Ecuador, Paraguay, Uruguay) qualifiziert.
Der einzige offizielle Qualifikationsplatz für Ozeanien ging an Neuseeland, während Marokko den ersten afrikanischen Vertreter unter den 17 Mannschaften sicherte, die sich bereits für die Weltmeisterschaft 2026 qualifiziert haben.
Quelle: https://nld.com.vn/dai-thang-niger-morocco-la-dai-dien-chau-phi-dau-tien-gianh-ve-du-world-cup-2026-19625090610472293.htm