Nach den Schüssen auf die US-Präsidentschaftsfamilie in Washington bekundet das Königreich seine Solidarität mit dem engen Verbündeten und warnt vor politischer Gewalt.
Rabat – Am Abend des 25. April 2026 wurde das jährliche White House Correspondents‘ Dinner in Washington zum Schauplatz eines schwerwiegenden Sicherheitsvorfalls. Während des festlichen Empfangs im Washington Hilton, an dem rund 2.600 Gäste aus Politik und Medien teilnahmen, fielen gegen 20:36 Uhr Ortszeit mehrere Schüsse. Ein bewaffneter Angreifer hatte versucht, die Sicherheitsbarrieren zum Ballsaal zu durchbrechen.
Marokkanische Regierung reagiert mit deutlicher Verurteilung
Das Königreich Marokko reagierte unmittelbar auf die Ereignisse in der US-Hauptstadt. Wie eine Quelle aus dem Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten, Afrikanische Zusammenarbeit und im Ausland lebende Marokkaner gegenüber der staatlichen Nachrichtenagentur MAP erklärte, verurteile Rabat den bewaffneten Angriff aufs Schärfste. Das Land bekräftigte seine Solidarität mit Präsident Donald Trump, seiner Familie sowie dem amerikanischen Volk. Das Ministerium unterstrich dabei Marokkos grundsätzliche Ablehnung jeder Form von Gewalt, Extremismus und Terrorismus.
Ermittlungen gegen Einzeltäter nach Evakuierung des Präsidenten
Der mutmaßliche Schütze, der 31-jährige Cole Tomas Allen, wurde noch am Tatort festgenommen. Laut offiziellen Berichten trug er mehrere Waffen bei sich, darunter eine Schrotflinte. Ein Agent des Secret Service wurde getroffen, blieb jedoch dank seiner Schutzausrüstung unverletzt. Während Präsident Trump die Sicherheitskräfte lobte und von einem „einsamen Wolf“ sprach, ordnen Beobachter die schnelle Reaktion Rabats als Zeichen der tiefen diplomatischen und sicherheitspolitischen Verbundenheit zwischen Marokko und den USA ein, die gerade in bewegten Zeiten von strategischer Bedeutung bleibt.