Vier männliche Bongos aus europäischen Zoos sollen nach Kenia – ein wichtiger Schritt für den Artenschutz. Auch der Zoo Frankfurt ist beteiligt, mit seinem Bongobullen Fitz. Fünf Tiere stehen zur Auswahl, aber nur vier können fliegen. Schafft es FITZ nach Kenia?

Östliche Bongos gehören zu den am stärksten gefährdeten Antilopen der Welt und leben in den Bergwäldern Ostafrikas. In der Wildnis gibt es nach aktuellen Schätzungen weniger als 100 Tiere. Um ihr Überleben zu sichern, braucht es genetische Vielfalt – und genau hier kommen Zoos ins Spiel. Tiere aus Zuchtprogrammen sollen helfen, die Population in Kenia zu stärken. Einer davon könnte FITZ sein. 

Zu Beginn der Folge spricht Dr. Sabrina Linn, Kuratorin im Zoo Frankfurt, mit Marco darüber, was hinter diesem Projekt steckt: Warum kommt FITZ überhaupt infrage? Welche Kriterien entscheiden – und warum dauert es Jahre, so einen Transport vorzubereiten?

Nick Davis vom Chester Zoo berichtet direkt aus Nairobi, wo die Tiere erwartet werden. Er erklärt, wie die Auswahl getroffen wurde und welche Rolle Zoos heute im internationalen Artenschutz spielen. 

Zusammen mit Dr. Robert Aruho von der Mount Kenya Wildlife Conservancy wird deutlich, wie komplex dieses Projekt ist – und wie viele Partner beteiligt sind: von internationalen Abkommen bis hin zur konkreten Logistik vor Ort. 

Denn es geht um mehr als nur diesen Transport. Ziel ist es, den Östlichen Bongo langfristig wieder in geeignete Lebensräume zurückzubringen. 

Und FITZ? Ob er am Ende wirklich im Flugzeug sitzt – das erfahrt ihr in dieser Folge.