Kurz nach der Festnahme zweier mutmaßlicher Drogendealer in Essen hat die Polizei erneut einen Tatverdächtigen im Zuge des Präsenzkonzepts „Safe City“ festgenommen.

Am Mittwoch gegen 12.30 Uhr beobachteten die Beamten nun einen Mann, der an der U-Bahnhaltestelle Universität augenscheinlich kleine Drogenportionen (Bubbles) an eine weitere Person übergab und im Gegenzug Bargeld entgegennahm. Kurz darauf kam es zu einem weiteren Handel mit einem anderen Käufer.

Drogenhandel in Essen: Wieder ein Mann aus Guinea festgenommen

Als der mutmaßliche Drogenhändler anschließend die Haltestelle verließ und über die Segerothstraße in Richtung Innenstadt ging, wollten ihn die Polizisten kontrollieren. Der Mann flüchtete zu Fuß bis zur Straße St. Marien, wo er gestoppt und festgenommen werden konnte. Da er Widerstand leistete, setzten die Beamten Pfefferspray ein. Bereits bei der Festnahme fielen dem Tatverdächtigen zahlreiche „Bubbles“ aus der Hand.

Bei der anschließenden Durchsuchung seiner Kleidung stellten die Beamten rund 1350 Euro sowie etwa 60 Gramm Heroin sicher. Die Beamten identifizierten den Tatverdächtigen als einen 25-jährigen Guineer ohne festen Wohnsitz in Deutschland und nahmen ihn vorläufig fest. Gegen ihn wird nun wegen des illegalen Handels mit Heroin in nicht geringer Menge ermittelt.