Das Coral Sul FLNG-Projekt (Floating Liquefied Natural Gas) hat sich als Meilenstein in der globalen Flüssigerdgasindustrie (LNG) etabliert und Mosambik zu einem der weltweit führenden LNG-Produzenten gemacht. Dies erklärte der Direktor von Eni für das Rovuma-Becken. Marica Calabrese, Die Managerin hob die seit Produktionsbeginn 2022 erzielten Betriebsergebnisse und die vielversprechenden Perspektiven des FLNG-Projekts Coral Norte hervor. In ihrer Rede auf der 12. Mosambikanischen Energie- und Bergbaukonferenz und -ausstellung (MMEC) in Maputo betonte die Managerin des italienischen Ölkonzerns, dass Coral Norte das erste Projekt sei, das Gas aus dem Rovuma-Becken in Produktion bringe, zu einer Zeit, als viele die Machbarkeit des Vorhabens bezweifelten. „Die Partner des Gebiets 4 unter der Führung von Eni waren überzeugt, dass dieses Projekt für das Land von entscheidender Bedeutung ist“, sagte Calabrese. „Neue Agentur“, mit der Feststellung, dass die Produktion derzeit ein Niveau an Produktionsstabilität aufweist, das weltweit beispiellos ist.

Der Manager betonte, dass das Coral-Sul-FLNG-Projekt eine beispiellose technologische Leistung darstellt, da es die weltweit einzige schwimmende Plattform zur Gasförderung in extremen Tiefseegebieten ist. Er hob hervor, dass der Betrieb unter Einhaltung höchster internationaler Standards in Bezug auf Gesundheit, Sicherheit und technische Integrität erfolgt. Laut den auf der Konferenz präsentierten Daten hat das Coral-Sul-Projekt bereits Einnahmen von fast 300 Millionen US-Dollar für den mosambikanischen Staat generiert und über 150 Lieferungen von Flüssigerdgas für den Export abgewickelt. Diese Ergebnisse führte Eni als Beweis für den operativen und finanziellen Erfolg der Initiative an. Calabrese bekräftigte, dass der italienische Ölkonzern, der im Rovuma-Becken über das Gebiet 4 tätig ist, Coral Sul als Quelle des Stolzes nicht nur für die Konsortialpartner, sondern auch für Mosambik betrachtet. „Eni und alle Partner des Gebiets 4 sind stolz auf diese Leistung. Und ich glaube, dass alle Mosambikaner ebenfalls stolz auf diesen Meilenstein sein sollten“, erklärte er. Mit Blick auf die Zukunft des Sektors gab Calabrese bekannt, dass das nächste Kapitel in der Entwicklung von Flüssigerdgas in Mosambik das Projekt Coral Norte FLNG sein wird. Der Entwicklungsplan sei bereits genehmigt und die endgültige Investitionsentscheidung gefallen. „Coral Norte befindet sich bereits im Bau. Die Produktion wird 2028 beginnen“, erklärte er.

Die Eni-Managerin erklärte, das neue Projekt baue auf den Erfahrungen mit Coral Sul auf und sei eine technologisch verbesserte Version der ersten Anlage. Es solle zudem höhere Gewinne für die mosambikanische Regierung generieren, den Anteil lokaler Wertschöpfung erhöhen und dem Land insgesamt mehr Nutzen bringen. „Wir haben die erste Anlage lediglich verbessert. Wir werden alle gewonnenen Erkenntnisse anwenden“, fuhr Calabrese fort und betonte Enis Strategie zur Förderung lokaler Wertschöpfung. Sie argumentierte, die Beteiligung mosambikanischer Unternehmen sei nicht nur eine gesetzliche Vorgabe, sondern ein natürlicher Bestandteil der industriellen Entwicklung. „Für Eni ist lokale Wertschöpfung keine gesetzliche Pflicht. Sie ist selbstverständlich“, erklärte sie. Die Managerin erläuterte, der multinationale Konzern habe Seminare, Geschäftstreffen und Partnerschaften mit mosambikanischen Universitäten gefördert, um nationale Unternehmen auf den internationalen Öl- und Gasmarkt vorzubereiten. „Ihr Ziel sollte nicht sein, mit Eni, Total oder Exxon zusammenzuarbeiten. Ihr Ziel sollte sein, wettbewerbsfähig zu sein“, betonte sie. Calabrese hob außerdem die Initiative „Tage der offenen Tür“ hervor, die mosambikanische Unternehmen mit bestehenden Geschäftsmöglichkeiten im Energiesektor vernetzen soll und die Beschaffungsteams in Maputo und Pemba einbezieht. Abschließend wies die Eni-Managerin darauf hin, dass Mosambik ein drittes wichtiges Kapitel in der LNG-Industrie erleben könnte, was die Aussichten für den Ausbau der Erdgasförderung im Rovuma-Becken stärken würde. „Offensichtlich gibt es eine dritte Ära für LNG. Es gibt nicht zwei, sondern drei“, schloss sie.

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