Die Playoff-Halbfinalspiele in der EM-Qualifikation liefen für unsere Boys in Brown nicht wie gewünscht, als einziger Kiezkicker konnte Manolis Saliakas mit Griechenland, das sich am Donnerstag (21.3.) deutlich mit 5:0 gegen Kasachstan durchgesetzt hatte, noch von der Teilnahme an der Europameisterschaft in Deutschland träumen. Am Dienstagabend (26.3.) traten die Griechen im entscheidenden Spiel zur Teilnahme an der EM in Deutschland in Tiflis bei Gastgeber Georgien an. Nach 120 torlosen Minuten ging’s im Elfmeterschießen um das EM-Ticket und das sicherten sich dann die Georgier mit 4:2. Wie gegen Kasachstan kam Saliakas auch gegen Georgien nicht zum Einsatz.
Bei dem für Estland bedeutungslosen Spiel gegen die ebenfalls in den EM-Playoffs gescheiterten Finnen kam Karol Mets nicht zum Einsatz. Der Abwehrspieler, der im Playoff-Halbfinale in Polen (1:5) durchgespielt hatte, war nach Absprache zwischen dem FC St. Pauli und dem estnischen Fußballverband bereits frühzeitig von der Nationalmannschaft abgereist und nach Hamburg zurückgekehrt. Ebenfalls früher zurückgekehrt war auch Nikola Vasilj, allerdings hatte das einen anderen Grund. Das für Dienstagabend (26.3.) angesetzte Spiel zwischen Bosnien-Herzegowina und Israel war aus Sicherheitsgründen abgesagt worden.
Der für die EM-Playoffs gesperrte Danel Sinani reiste zur Nationalmannschaft Luxemburgs nach, nachdem diese mit 0:2 gegen Georgien verloren hatte. Weil das Spiel gegen Kasachstan offiziell als Testspiel gewertet wird, konnte der Linksfuß gegen die Georgier zum Einsatz kommen – und das kam er auch. Coach Lux Holtz schickte Sinani im Stade de Luxembourg von Beginn an auf den Rasen. Der Linksfuß lieferte gegen die Georgier bis zu seiner Auswechslung in der 77. Minute ein gutes Spiel ab und erzielte kurz vor der Pause den Treffer zum 2:1, dabei sollte es auch nach 90 Minuten bleiben.
Vierter Sieg im vierten WM-Qualifikationsspiel – für Australien mit Jackson Irvine und Connor Metcalfe läuft es weiterhin in der zweiten Runde der Asien-Qualifikation. Die „Socceroos“ setzten sich am Dienstag (26.3.) deutlich mit 5:0 gegen den Libanon durch. Irvine und Metcalfe standen erneut in der Startelf, während Irvine durchspielte, hatte Metcalfe nach 67 Minuten Feierabend. Australiens Bilanz ist mit vier Siegen in vier Spielen und einer Tordifferenz von 15:0 makellos, wenig verwunderlich führen die Australier (12 Punkte) die Gruppe I klar vor Palästina (7), dem Libanon (2) und Bangladesch (1) an. Die „Socceroos“ haben sich bereits vor den letzten beiden Gruppenspielen im Juni in Bangladesch und daheim gegen Palästina für die dritte Runde der Asien-Qualifikation qualifiziert.