Während Nordamerika derzeit von einer außergewöhnlichen Hitzewelle mit Rekordtemperaturen von bis zu 43  Grad betroffen ist, kämpfen Teile Südafrikas erneut mit schweren Regenfällen, Überschwemmungen und Erdrutschen.

Eine massive Hitzewelle hat aktuell in den westlichen Teilen der USA und in Mexiko gefährliche Bedingungen zur Folge. Ausgelöst durch ein stabiles Hochdruckgebiet liegen die Temperaturen laut Wetterdiensten teils 10 bis 15 Grad über dem jahreszeitlichen Durchschnitt.

In Regionen wie Kalifornien, Arizona und Teilen Mexikos werden Spitzenwerte von bis zu 40 bis 43 Grad Celsius erwartet. Besonders betroffen sind Wüstenregionen und dicht besiedelte Städte, in denen die Belastung für Mensch und Infrastruktur erheblich zunimmt.

Warnung vor extremer Hitze

Die Behörden haben bereits Hitzewarnungen und Notfallmaßnahmen ausgerufen. In mehreren Regionen gelten Einschränkungen für Aktivitäten im Freien. Zudem wird eindringlich vor Dehydrierung und Hitzeschäden gewarnt. Im weiteren Wochenverlauf dürfte sich die extreme Hitze voraussichtlich weiter in Richtung Osten ausbreiten.

 

Fluten in Südafrika

Während Nordamerika unter Hitze leidet, wird Südafrika von einer Serie heftiger Niederschläge getroffen, insbesondere in den westlichen und südlichen Landesteilen. Innerhalb kurzer Zeit fielen laut Wetterdiensten regional über 200 Liter Regen, in Gebirgsregionen sogar deutlich mehr. Zusätzlich verschärfen starke Winde mit Geschwindigkeiten von über 90 km/h die Lage.

Der anhaltende Starkregen hat im West- und Ostkap zu Überschwemmungen, Straßensperrungen und erheblichen Schäden an der Infrastruktur geführt. In einigen Gebieten wurden sogar mehr als 300 Liter Regen gemessen, was Evakuierungen notwendig machte. Eine Person kam im Westkap ums Leben, während mehr als 2000 Menschen in Notunterkünfte gebracht werden mussten.