Plan-Länderdirektor spricht bei prominent besetzter Sudan-Konferenz

Am 15. April 2026, am dritten Jahrestag des Kriegs in Sudan, findet in Berlin eine Internationale Sudan-Konferenz statt. Vertreter:innen von über 60 Staaten und viele zivilgesellschaftliche Organisationen haben sich dafür in der Hauptstadt zusammengefunden. Länderdirektor Mohamed Kamal darf vor dem hochrangigen Publikum eine Rede halten. Sein Plädoyer für Mädchen und Frauen ist bewegend und er schließt mit dem Satz: „Wir hoffen, dass die Mädchen und Frauen und alle Menschen in Sudan keinen vierten Jahrestag erleben müssen.“

1,5 Milliarden Euro zur Hilfe in der Sudan-Krise

Als Verhandlungsergebnis einigen sich die Gastgeber, darunter Deutschland, auf die sogenannten Berliner Prinzipien für Sudan. Ein wichtiger politischer Schritt, um die Gewalt in Sudan zu beenden. Darüber hinaus werden 1,5 Milliarden Euro an Hilfsgeldern für Sudan und die Nachbarstaaten zugesagt. Geld, das Menschenleben retten und dafür eingesetzt werden wird, dass Kinder und Frauen in Zukunft wirksam vor Gewalt geschützt werden können.

Das Engagement von Plan International hat gezeigt, dass zivilgesellschaftlicher Druck Wirkung hat. Wir von Plan International werden darauf drängen, dass genügend humanitäre Gelder für den Sudan gezielt in Prävention sowie Unterstützung bei sexualisierter und geschlechtsbasierter Gewalt fließen, damit das stille Leiden – das „Silent Suffering“ – bald ein Ende hat.