Das Haus Underberg in Rheinberg trauert um Richard Lohmiller. „Mit großer Bestürzung haben wir vom tragischen Tod unseres Aufsichtsrats erfahren“, schrieb die Semper Idem Underberg AG auf ihrer Website. Mit Richard Lohmiller verliere das Haus Underberg „eine hoch angesehene Persönlichkeit“. Er habe sein Amt „mit großer Verantwortung und Weitblick“ ausgeübt. „Sein Rat, seine Haltung und seine Begeisterung werden uns in dankbarer Erinnerung bleiben.“ Wie die Nachrichtenagenturen DPA und AFP mitgeteilt hatten, war der ehemalige Kaufland-Manager Richard Lohmiller zusammen mit seiner Frau Silke Lohmiller, der früheren Geschäftsführerin der Dieter-Schwarz-Stiftung, und dem gemeinsamen Sohn beim Absturz einer Propellermaschine vor einigen Tagen in Namibia ums Leben gekommen. Die Familie stammte aus der Region Heilbronn.

„In seinem über vier Jahrzehnte währenden Wirken in unterschiedlichsten Funktionen innerhalb der Schwarz Gruppe hat er die Entwicklung des Unternehmens an entscheidenden Stellen maßgeblich geprägt“, schrieb die Semper Idem Underberg AG über Richard Lohmiller. „Dazu gehörten auch langjährige Verbindungen zur Familie und dem gesamten Haus Underberg.“ Im Sommer 2024 sei er in den Aufsichtsrat der Semper Idem Underberg AG eingetreten. „Besonders bemerkenswert war seine gleichermaßen sachliche wie emotionale Sicht – insbesondere seine Identifikation mit unserer Marke und der ganzen Unternehmensgruppe.“

Den Angehörigen und Hinterbliebenen drücke das Haus Underberg sein tief empfundenes Mitgefühl aus, erklärte das Unternehmen weiter. „Richard Lohmiller war für unser Unternehmen weit mehr als ein Aufsichtsrat“, sagte Ludwig Ruder für die Familie Underberg. „Mit seiner Klarheit und seiner menschlichen Art hat er unser Haus geprägt.“ Für den Aufsichtsrat ergänzte der Vorsitzende Manuel Cubero: „Richard Lohmiller war ein Freund, dessen Erfahrung unseren Aufsichtsrat langfristig bereichert hat. Er wird uns sehr fehlen.“