Globale Herausforderungen lassen sich nur gemeinsam bewältigen. Deshalb vernetzt sich Deutschland weltweit, um Wissenschaft zu stärken und Innovationen voranzubringen. Mit Südafrika besteht bereits seit vielen Jahren eine enge Kooperation in Forschung und Technologie.

Als amtierender G20-Vorsitz richtete Südafrika am 23. September das Treffen der Wissenschaftsministerinnen und -minister aus. Bundesministerin Dorothee Bär setzte ihren Aufenthalt dafür ein, um die Zusammenarbeit in Wissenschaft, Technologie und Innovation zu vertiefen.

30 Jahre WTZ mit Südafrika

Im kommenden Jahr feiern Deutschland und Südafrika 30 Jahre Wissenschaftlich-Technologische Zusammenarbeit (WTZ) – ein starkes Signal für die Beständigkeit und Tiefe der Partnerschaft. In einem bilateralen Gespräch bekräftigten Wissenschaftsministerin Bär und der südafrikanische Wissenschaftsminister Blade Nzimande, die Zusammenarbeit weiter auszubauen und die engen Verbindungen zwischen beiden Ländern zu vertiefen.

Dorothee Bär, Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt

Wir wollen Forschung vorantreiben, die auf Open Innovation setzt, die Vielfalt der Forschungslandschaft berücksichtigt und Biodiversität schützt. Nur durch unsere gemeinsamen Anstrengungen in Forschung und Innovation erreichen wir Fortschritt für alle.

Dorothee Bär, Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt

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Wissenschaftlich-Technologische Zusammenarbeit (WTZ)

WTZ ist die Zusammenarbeit zwischen Ländern, Forschungseinrichtungen und Hochschulen im Bereich der Wissenschaft und Technologie. Ziel der WTZ ist der Ausbau von Netzwerken in Forschung und Innovation, der Aufbau von Forschungskapazitäten und die gemeinsame Planung und Durchführung von Forschungsaktivitäten. Das BMFTR hat langjährige WTZ-Abkommen mit Südafrika.

Bundesministerin Dorothee Bär traf zum G20-Wissenschaftsministertreffen Kanadas oberste Wissenschaftsberaterin Dr. Mona Nemer. Beide hoben die enge Zusammenarbeit in gemeinsamen Forschungsprojekten hervor und sprachen sich dafür aus, diese weiter auszubauen.

Ein weiteres Treffen fand mit Norwegens Forschungsministerin Sigrun Aasland statt. Dabei vereinbarten beide eine intensivere Kooperation in der Raumfahrt- und Wasserstoffforschung und betonten zugleich die erfolgreiche Zusammenarbeit in der Polarforschung sowie in europäischen Forschungsprogrammen.

Austausch mit Spitzentalenten 

Bei ihrem Besuch traf Bundesministerin Dorothee Bär Stipendiaten und Stipendiatinnen sowie Alumni des DAAD und der Humboldt-Stiftung und führende Forschende in Südafrika – unter anderem aus der Krebsforschung und Biodiversität an der Universität Pretoria, dem Gesundheitsnetzwerk RHISSA, dem African Institute for Mathematical Sciences mit Fokus auf Quantenforschung und dem BMW IT Hub South Africa.

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1.000-Köpfe-Plus

Mit dem Programm 1.000-Köpfe-Plus werden internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gezielt gefördert – durch Austausch, gemeinsame Projekte und Stipendien. Dadurch wächst eine starke Partnerschaft, die Innovation und Wissenstransfer in wichtigen Zukunftstechnologien voranbringt.

Radioteleskop SKAO

In Südafrika befindet sich das weltweit größte Radioteleskop SKAO im Aufbau. Bundesministerin Dorothee Bär informierte sich vor Ort über den Stand der Dinge. Das Teleskop-Array wird eine neue Ebene der Astronomie mit neuen Details über Galaxien, Sterne und interstellare Materie ermöglichen. Deutschland ist Teil des Projekts.

Mediengalerie: Treffen der G20-Wissenschaftsminister und -ministerinnen in Südafrika