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Roma, 20 apr. (askanews) – La crisi climatica è un’emergenza
umanitaria. Il suo impatto è devastante in tutto il pianeta ma a
pagare il prezzo maggiore sono soprattutto le persone
vulnerabili, tra i quali i rifugiati e gli sfollati, che vivono
in zone di conflitto e in Paesi fragili.
Da un lato, a causa di fenomeni meteorologici estremi come
inondazioni, tempeste e siccità, negli ultimi 10 anni abbiamo
registrato una media di 21,5 milioni di nuovi sfollati all’anno[,
fra i quali 23,7 milioni soltanto nel 2021. Dall’altro lato, il
cambiamento climatico è un moltiplicatore di altri fattori di
rischio, fra cui in primis l’insicurezza alimentare. (Bild von UNHCR)
Seit Langem angekündigt, nun bittere Realität: Die humanitäre Krise infolge der anhaltenden Dürre in Somalia spitzt sich weiter zu – und die internationale Gemeinschaft reagiert bislang weitgehend gleichgültig.
In der vergangenen Woche hat die somalische Regierung den nationalen Notstand ausgerufen. Mehr als 4,5 Millionen Menschen sind akut von Hunger bedroht, darunter fast zwei Millionen Kinder, die bereits mangelernährt sind.
Ausbleibende Regenfälle und extreme Hitze haben die südlichen und zentralen Regionen stark beeinträchtigt. Mit dem Ausfall der Ernten und dem Sterben von Vieh verschlechtert sich die Lage weiter.
Humanitäre Organisationen weisen darauf hin, dass die Bedürfnisse enorm sind, während die verfügbaren Mittel bei Weitem nicht ausreichen. Der humanitäre Hilfsplan für Somalia in Höhe von 1,4 Milliarden US-Dollar ist bislang lediglich zu 22 Prozent finanziert.
Hintergrund
Die Klimakrise ist eine humanitäre Notlage. Ihre Auswirkungen sind weltweit gravierend, doch am stärksten betroffen sind besonders vulnerable Menschen – darunter Geflüchtete und Binnenvertriebene –, die in Konfliktgebieten und fragilen Staaten leben.
Einerseits führen extreme Wetterereignisse wie Überschwemmungen, Stürme und Dürren dazu, dass wir in den vergangenen zehn Jahren durchschnittlich 21,5 Millionen neue Binnenvertriebene pro Jahr verzeichnen mussten; allein im Jahr 2021 waren es 23,7 Millionen. Andererseits wirkt der Klimawandel als Verstärker anderer Risikofaktoren, allen voran der Ernährungsunsicherheit.