Katastrophe in Äthiopien: Schlammlawinen reißen 64 Menschen in den Tod
Einheimische suchen verzweifelt nach Verschütteten in den Schlammmassen
Foto: -/Gacho Baba District Government Communication Affairs Department/AP/dpa
12.03.2026 – 15:16 Uhr TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen
Addis Abeba – Heftige Regenfälle ließen im Süden Äthiopiens die Hänge abrutschen. Mindestens 64 Menschen starben, etwa 125 gelten weiterhin als vermisst. Die tatsächliche Zahl der Opfer könnte noch deutlich höher sein.
Gewaltige Schlammlawinen waren die Folge der massiven Niederschläge. Die Helfer mussten ihre Arbeit zeitweise stoppen – zu groß war die Gefahr weiterer Erdrutsche. Die Erdmassen versperrten Straßen und Brücken – Helfer kamen kaum durch.
Im Jahr 2024 starben Hunderte
In diesem hügelreichen Teil des Landes sind solche Abgänge ein wiederkehrendes Problem. Schon 2024 starben Hunderte bei Schlammlawinen. Diese vernichteten damals wichtige Infrastruktur wie Ackerland und zwangen Tausende zur Flucht.
Damals kam Hilfe zu spät und reichte nicht aus – das kostete weitere Leben. Baufällige Infrastruktur und aufgeweichte Böden haben den Süden des Landes besonders anfällig für Katastrophen gemacht.
Haben Sie eine Meinung zu diesem Artikel? Hier können Sie uns schreiben.
Haben Sie Fehler entdeckt? Dann weisen Sie uns gern darauf hin.