Erste Hälfte: Kai Havertz belohnt Deutschland spät
Gegenüber dem 4:3 gegen die Schweiz am vergangenen Freitag tauschte der Coach die Startelf auf vier Positionen.
Im Tor stand diesmal Alexander Nübel, in der Abwehrreihe bekam neben den arrivierten Stammkräften Joshua Kimmich, Jonathan Tah und Nico Schlotterbeck diesmal Nathaniel Brown den Vorzug vor David Raum.
In der Offensive starteten Pascal Groß und Nick Woltemade, dafür wichen Leroy Sané und Leon Goretzka.
Serge Gnabry (neben Goretzka der einzige aktuelle DFB-Akteur, der bei Rio 2016 Olympische Spiele bestritt), der am Freitag überragende Florian Wirtz (je zwei Tore und Vorlagen) und Kai Havertz starteten wie schon gegen die Schweiz.
Und das Offensiv-Trio knüpfte gleich an den spielfreudigen Auftritt im ersten Test dieser Länderspielpause an. Havertz setzte Woltemade in Szene – knapp vorbei (4.). Noch enger wurde es kurz danach bei Wirtz‘ Freistoß, nur der rechte Außenpfosten verhinderte das nächste Traumtor des Supertalents (6.).
Die Partie fand fast ausschließlich in Ghanas Hälfte statt. Dem vierfachen Afrika-Cup-Sieger, der die Qualifikation für die letzte Ausgabe des Kontinentalturniers verpasst hatte, fehlte offensive Entlastung, verteidigte fortan aber deutlich besser als in den ersten Minuten.
Gerade als die Westafrikaner gefährlicher nach Konter wurden, traf Deutschland zur Führung durch Wirtz. Doch Woltemade, der den Linksaußen per Hacke eingesetzt hatte, stand zuvor knapp im Abseits (33.).
Kurz vor der Pause stand dann aber niemand in der verbotenen Zone, vielmehr spielte Ghanas Adjetey den Ball im eigenen Strafraum verbotenerweise mit der Hand. Havertz versenkte den fälligen Foulelfmeter (45.+3.).