20:50 UhrWeltmeister Hase und Volodin streiten „wie altes Ehepaar“

Bei den Olympischen Spielen in Mailand holen sie die Bronze-Medaille – bei der WM steht nun niemand mehr über ihnen. Minerva Hase und Nikita Volodin sind Eiskunstlauf-Weltmeister. Im Interview sprechen sie über ihre Beziehung und gemeinsame Rituale.

20:19 Uhr“Unerträglich“: Superstar schimpft auf eigene Fans

Der Ausnahmefußballer Lamine Yamal hat entsetzt auf die antimuslimischen Sprechchöre bei Spaniens Testspiel gegen Ägypten reagiert. „Als Muslim empfinde ich das als respektlos und unerträglich“, schrieb der Sohn eines marokkanischen Vaters und einer äquatorialguineischen Mutter heute auf Instagram.

Fans im RCDE-Stadion in Barcelona hatten vor der Partie des Europameisters gestern Abend (0:0) die gegnerische Hymne ausgebuht und während der ersten Halbzeit herabwürdigende Parolen skandiert. Medienberichten zufolge sangen die Anhänger: „bote, bote, bote musulman el que no bote“ (übersetzt: „Spring, Spring, Spring, wer nicht springt, ist ein Muslim“).

„Ich verstehe, dass nicht alle Fans so sind, aber diejenigen, die solche Dinge singen: Eine Religion auf dem Spielfeld zum Gegenstand von Spott zu machen, lässt euch als ignorante und rassistische Menschen dastehen“, schrieb Yamal unter sein Schwarz-Weiß-Bild vom Einlauf. „Fußball ist dazu da, um Spaß zu haben und die Mannschaft anzufeuern, nicht um Menschen wegen ihrer Herkunft oder ihres Glaubens respektlos zu behandeln.“

19:29 UhrNach acht Jahren: Ex-Weltmeister erobert Spitze der FIFA-Weltrangliste zurück

Fußball-Vizeweltmeister Frankreich ist nach acht Jahren wieder auf Platz eins der FIFA-Weltrangliste zurückgekehrt. Mit den beiden Siegen gegen Brasilien (2:1) und Kolumbien (3:1) in der abgelaufenen Länderspielperiode zog die Equipe tricolore rund zweieinhalb Monate vor der WM in den USA, Mexiko und Kanada an Europameister Spanien (2.) und Weltmeister Argentinien (3.) vorbei. Die ebenfalls zweimal siegreiche DFB-Auswahl bleibt auf dem zehnten Platz.

Frankreich hatte die Weltrangliste zuletzt im September 2018 nach dem Gewinn der Weltmeisterschaft in Russland angeführt. Die nun durch die Franzosen auf Platz zwei verdrängten Spanier müssen den Spitzenplatz nach einem halben Jahr wieder räumen. Ein torloses Unentschieden gegen Ägypten war nicht genug, um den ersten Platz zu halten. 

19:07 UhrBelgischer Radstar wird beim Heimrennen dramatisch düpiert

Radstar Wout van Aert hat beim Eintagesrennen Quer durch Flandern auf dramatische Weise den ersten Saisonsieg verpasst. Nach längerer Soloflucht in seiner belgischen Heimat wurde der 31-Jährige vom Team Visma-Lease a Bike erst auf der Zielgeraden vom Italiener Filippo Ganna (Ineos-Grenadiers) überflügelt. Vier Tage vor der prestigeträchtigen Flandern-Rundfahrt in der nordbelgischen Region zeigte sich van Aert bereits in starker Form, musste sich aber wie schon im Vorjahr mit Rang zwei begnügen.

Für Ganna war es der erste Sieg bei der Generalprobe für die „Ronde“ und der erste bei einem größeren Eintagesrennen überhaupt. Nach 184,6 Kilometern von Roeselare nach Waregem landete Sören Waerenskjold (Uno-X Mobility) auf Rang drei. Die 80. Ausgabe von „Dwars door Vlaanderen“ hatte die Fahrer zuvor über sieben Kopfsteinpflasterpassagen und zwölf kleinere Anstiege geführt.

Van Aert attackierte 37 km vor dem Ziel am giftigen Eikenberg und schloss zum vorherigen Spitzenduo Romain Grégoire/Niklas Larsen auf. Am Nokereberg, weniger als zehn Kilometer vom Ziel, ließ er schließlich auch Larsen stehen, doch das Feld näherte sich immer mehr an. Ganna machte sich letztlich alleine auf die Verfolgung und stellte van Aert im letzten Moment. Der Belgier hatte bereits im Vorjahr auf bittere Weise den Sieg bei Quer durch Flandern verpasst.

18:19 Uhr“Hatte großartige Zeit“: Götze verkündet Karriereentscheidung

Der Weltmeister bleibt noch zwei Jahre: Mario Götze hat seinen nach der Saison auslaufenden Vertrag bei Eintracht Frankfurt bis zum Sommer 2028 verlängert. Unter dem neuen Trainer Albert Riera hat Götze allerdings einen schweren Stand.

„Eintracht Frankfurt bedeutet mir sehr viel. Ich bin seit fast vier Jahren hier und hatte bisher eine großartige Zeit. Meine Familie und ich fühlen uns in Frankfurt sehr wohl“, sagte Götze, der 2022 von der PSV Eindhoven an den Main gewechselt war: „In meiner aktuellen Karrierephase spielen viele Faktoren eine Rolle – ich weiß, dass eine Fußballkarriere endlich ist. Umso mehr schätze ich jeden Moment auf dem Platz und im Stadion. Die Freude am Fußball und an diesem Verein hat mich überzeugt, meinen Vertrag zu verlängern.“ 

Götze, der Deutschland 2014 mit seinem Treffer im Finale gegen Argentinien zum WM-Titel geschossen hat, absolvierte für die Eintracht bisher 148 Pflichtspiel-Einsätze, dabei erzielte der Spielmacher zwölf Tore und bereitete 18 Treffer vor. 

17:42 UhrSender machen neue WM-Regel zu Geld

Von den vorgesehenen Trinkpausen während der Spiele bei der anstehenden Fußball-WM im Sommer in den USA, Mexiko und Kanada werden nicht nur die Spieler profitieren: Die jeweils dreiminütigen Unterbrechungen pro Halbzeit bieten den übertragenden Fernsehanstalten zugleich die Möglichkeit, „attraktive Sonderwerbeformen“ zu verkaufen. So bietet etwa das ZDF „Exklusivblöcke für maximale Präsenz“ an, auch die ARD nutzt die Pausen, um Werbung schalten zu können. 

Bei der WM soll in allen 104 Partien nach 22 Minuten beziehungsweise nach 67 Minuten eine dreiminütige Pause eingelegt werden, damit die Profis etwas trinken können. Bereits bei der Klub-WM im vergangenen Sommer in den USA hatte es solche Trinkpausen in zahlreichen Partien gegeben. 

17:16 UhrFC Chelsea holt traurigen Rekord

Der Klub-Weltmeister FC Chelsea hat in der Saison 2024/25 einen Rekord-Vorsteuerverlust in der Premier League verzeichnet. Wie der sechsmalige englische Meister mitteilte, habe er die Jahresabschlüsse für das am 30. Juni 2025 endende Geschäftsjahr mit einem Defizit von 262,4 Millionen Pfund (rund 301,1 Mio. Euro) beim Companies House eingereicht.

Der bis dahin höchste verzeichnete Vorsteuerverlust in Englands Eliteliga belief sich auf 197,5 Millionen Pfund und wurde von Manchester City in der Saison 2010/11 verbucht. International hält der FC Barcelona in der Saison 2020/21 den Negativrekord (484 Millionen Pfund).

16:45 Uhr“Ist jetzt an der Zeit“: Matthäus fordert vom BVB „Deadline“

Aus Sicht von Rekordnationalspieler Lothar Matthäus sollte Borussia Dortmund bei den Vertragsverhandlungen mit Nico Schlotterbeck eine baldige Entscheidung forcieren. „Es ist an der Zeit, eine Deadline zu setzen“, wird der 65-Jährige von Sky zitiert. „Schlotterbeck ist wichtig, man will aber keinen Druck aufbauen, das hat Kehl psychologisch gut gemacht, aber jetzt ist es an der Zeit, eine Entscheidung zu treffen.“

Das sei nicht nur für den Tabellenzweiten der Fußball-Bundesliga wichtig. „Für Schlotterbeck und auch für die Nationalmannschaft wird es wichtig sein, dass es vor der Weltmeisterschaft Klarheit gibt“, sagte Matthäus.

Seit Monaten ist die mögliche Verlängerung von Schlotterbecks Vertrag beim BVB ein großes Thema. Der Kontrakt des Nationalspielers läuft noch bis 2027. Zuletzt hatte der 26-Jährige Medienberichten über eine kurz bevorstehende Vertragsverlängerung energisch widersprochen. „Ich muss das klar dementieren, so weit sind wir leider nicht“, sagte der Innenverteidiger nach dem 2:1-Sieg der DFB-Auswahl gegen Ghana.

Mit Blick auf die Trennung der Dortmunder von Sportdirektor Sebastian Kehl, der durch Ole Book ersetzt wurde, erklärte Schlotterbeck: „Ich hätte wahrscheinlich eine Entscheidung in den nächsten Wochen getroffen, aber jetzt hat sich die Situation schon ein bisschen verändert – so weit sind wir leider noch nicht, dass da irgendwas kurz bevorsteht.“

16:08 UhrDzeko gibt Prognose – und die ist bitter für Schalke 04

Starstürmer Edin Dzeko hat nach seiner Schulterverletzung vorsichtig Entwarnung gegeben, wird Schalke 04 im Aufstiegsrennen der 2. Fußball-Bundesliga aber vorerst fehlen. „Der Arm ist nicht so schlimm, eine Operation wird wahrscheinlich nicht nötig sein“, sagte der Kapitän von Bosnien-Herzegowina bei einer Pressekonferenz – um gleich noch eine vorsichtige Prognose hinterherzuschieben: „Ich hoffe, ich bin in einem Monat wieder dabei.“

Dzeko war gestern Abend in der letzten Spielminute der Verlängerung im Playoff-Endspiel gegen Italien in einem Zweikampf unglücklich auf die Schulter gefallen. Den 4:1-Sieg im Elfmeterschießen und die damit erstmalige WM-Qualifikation seit 2014 verfolgte der 40-Jährige mit einem provisorischen Verband aus Tape am Arm. Anschließend musste er laut bosnischen Medienberichten ins Krankenhaus, ehe er mit einer Armschlinge bis tief in die Morgenstunden feierte.

Dzekos rechte Schulter werde „eingehend untersucht, auch nach seiner Rückkehr nach Gelsenkirchen wird die Diagnostik fortgesetzt“, hatte Schalke zuvor in einer Mitteilung geschrieben. Trainer Miron Muslic gab sich heute nach dem Training „sehr, sehr zuversichtlich, dass wir ihn in den nächsten Wochen wieder auf den Platz bringen“, Dzeko sei „ein Krieger, ein Fighter“.

15:46 Uhr“Eine Legende“, „ein Mensch“: PGA-Tour äußert sich zu Tiger Woods

Erst der Autounfall, dann die Erkenntnisse über seinen möglichen Drogenkonsum: Tiger Woods hat seinen Rückzug auf unbestimmte Zeit bekannt gegeben. Womöglich kehrt er nie wieder auf die ganz große Bühne zurück. Die PGA-Tour hält trotzdem weiter zu dem Golfstar. „Tiger Woods ist eine Legende unseres Sports, deren Einfluss weit über seine Erfolge auf dem Platz hinausreicht“, erklärte die US-Tour in einer Stellungnahme. „Vor allem aber ist Tiger ein Mensch, und unser Hauptaugenmerk liegt auf seiner Gesundheit und seinem Wohlbefinden. Tiger hat weiterhin unsere volle Unterstützung, während er diesen wichtigen Schritt unternimmt.“

14:45 UhrDeutschland-Schreck Borislaw Michajlow ist tot

Der bulgarische WM-Held Borislaw Michajlow ist im Alter von nur 63 Jahren gestorben. Michajlow stand im Tor, als Bulgarien im WM-Viertelfinale 1994 sensationell Titelverteidiger Deutschland mit 2:1 bezwang. Der nationale Verband, den Michajlow insgesamt 16 Jahre lang als Präsident angeführt hatte, würdigte den ehemaligen Rekordnationalspieler als „Legende des bulgarischen Fußballs“.

Michajlow, der auch als der „Torwart mit dem Toupet“ bekannt wurde, bestritt von 1983 bis 1998 insgesamt 102 Länderspiele. Auch sein Vater Bisser und sein Sohn Nikolaj hüteten das Tor der bulgarischen Auswahl.

Borislaw Michajlow nahm an den Weltmeisterschaften 1986, 1994 und 1998 teil. Seine Sternstunde schlug 1994 in den USA: Im Achtelfinale gegen Mexiko hielt er im Elfmeterschießen zwei Schüsse, fünf Tage später folgte in East Rutherford die Sensation gegen Deutschland. Am Ende belegte Bulgarien den vierten Platz.

13:56 Uhr“Nie das große Talent“: Ex-Schalker Fährmann macht Schluss

Der langjährige Bundesliga-Torhüter Ralf Fährmann hat seine Karriere beendet. „Das war’s. Ich werde meine Torwarthandschuhe im Profifußball nicht mehr anziehen“, sagte der 37-Jährige im Transfermarkt-Interview. Er habe sich nach seinem Abschied von seinem Herzensklub Schalke 04 im Sommer 2025 „bewusst Zeit gelassen, falls etwas Interessantes oder Spannendes kommt, aber in den letzten Monaten sind keine Angebote eingetroffen, bei denen ich sagen würde: ‚Dafür brenne ich.'“

Fährmann kam 2003 im Alter von 14 Jahren nach Gelsenkirchen, spielte gemeinsam mit Manuel Neuer in der „Knappenschmiede“. Für die Profis debütierte der ehemalige Junioren-Nationaltorhüter im September 2008 ausgerechnet im Derby bei Borussia Dortmund. „Ich war nie das große Torwarttalent, sondern eher der harte Arbeiter, der sich den Weg bis nach oben erarbeitet hat“, sagt er heute.

13:29 UhrBei WM 1974 dabei: Dynamo Dresdens Ikone Kreische ist tot

Dynamo Dresden trauert um Hans-Jürgen Kreische. Der Ehrenspielführer des Fußball-Zweitligisten und WM-Teilnehmer von 1974 ist in der vergangenen Nacht im Alter von 78 Jahren gestorben. Das teilte der Klub unter Berufung auf das Umfeld der Familie mit. Kreische holte mit Dynamo fünf DDR-Meisterschaften, gewann Olympia-Bronze 1972 und besiegte zwei Jahre später in Hamburg mit der DDR-Mannschaft die Auswahl der Bundesrepublik bei der WM. Der Offensivspieler war zudem viermal Torschützenkönig der Oberliga. Letztlich absolvierte Kreische 344 Spiele für Dynamo, davon 37 im Europapokal, und erzielte insgesamt 188 Tore. Mit insgesamt 262 Torbeteiligungen ist Kreische der Top-Scorer der Sportgemeinschaft.

ARCHIV-12-07-2022-Sachsen-Dresden-Hans-Juergen-Hansi-Kreische-ehemaliger-Spieler-der-SG-Dynamo-Dresden-und-DDR-Nationalspieler-steht-an-den-ElbwiesenHans-Jürgen Kreische wurde 78 Jahre alt. (Foto: dpa)

„Hansi war ohne Zweifel einer der größten Sportler seiner Zeit. Als junge Kerle haben wir zu ihm aufgeblickt, wie zu kaum jemand anderem. Wenn er den Platz betrat, waren magische Momente nicht weit“, sagte Kreisches Wegbegleiter, der frühere Dynamo-Sportchef Ralf Minge. Vor dem Spiel gegen Hertha BSC am Samstag (20.30 Uhr/RTL Nitro, Sky und im ntv.de-Liveticker) plant der Klub, eine Gedenkminute zu Ehren Kreisches abzuhalten. Außerdem soll die Mannschaft mit einem Trauerflor auflaufen.

12:51 Uhr“Tut mir aufrichtig leid“: Horrorfoul im Skandalspiel

Nach seinem brutalen Foul im Playoff-Viertelfinale hat sich Eishockey-Nationalspieler Fabio Wagner entschuldigt. Es tue ihm „aufrichtig leid“, es sei „ein Fehler von mir“ gewesen, er trage „die volle Verantwortung für mein Handeln“, sagte der Verteidiger von Red Bull München in einem Instagram-Video und wünschte dem Ingolstädter Edwin Tropmann „gute Besserung“. Olympia-Teilnehmer Wagner hatte Tropmann bei der Münchner 2:7-Niederlage beim ERC Ingolstadt mit einem Check gegen den Kopf mitten auf dem Eis niedergestreckt. Der 20-Jährige war bewusstlos und musste nach minutenlanger Behandlung auf der Trage aus der Halle zum Krankenwagen gebracht werden. Laut ERC erlitt er eine Kopf- und Nackenverletzung und bleibt für weitere Untersuchungen im Krankenhaus. Noch in der Nacht meldete sich Tropmann auf Instagram und bedankte sich für die „vielen lieben Genesungswünsche“.

Wagner erhielt eine Spieldauer-Disziplinarstrafe – als dritter Münchner in der völlig aus dem Ruder gelaufenen Partie. Insgesamt verhängten die Schiedsrichter Christopher Schadewaldt und Marian Rohatsch 175 Strafminuten, 125 davon gegen Red Bull. Um eine weitere Eskalation zu verhindern, griffen sie nach Wagners Foul kurz vor Schluss zu einer ungewöhnlichen Maßnahme: Nach kurzer Beratung mit Trainern und Kapitänen warfen sie den Puck ein und ließen die verbleibenden 100 Sekunden von der Uhr laufen.

12:21 UhrIn diesem Moment will Rudi Völler an einen Geist glauben

DFB-Sportdirektor Rudi Völler hofft, mit der mondänen Unterkunft „The Graylyn Estate“ die Grundlage für eine erfolgreiche Fußball-WM gelegt zu haben. „Ich glaube normalerweise nicht an Gespenster, aber an den Geist von Winston-Salem glaube ich gerne“, sagte der 65-Jährige der „Sport Bild“: „Denn die Basis, damit dieser Teamgeist, für den auch wir Deutschen bekannt sind, entstehen kann, ist dort definitiv gegeben.“

Die Bedenken bezüglich des Basecamps könne er nicht nachvollziehen. „Die Wahl des Turnier-Quartiers ist traditionell eine der deutschen Stärken, und das seit Jahrzehnten“, betonte Völler und verwies auf den aus seiner Sicht einzigen Fehlgriff mit Watutinki bei der WM 2018. „Aktuelle etwaige Bedenken kann ich komplett zerstreuen: Unser Teammanagement hat mit dem ‚The Graylyn Estate‘ sehr gute Arbeit geleistet“, führte der Sportdirektor aus.

11:26 UhrSchalke gibt Update zu Dzekos Verletzung

WM-Party mit Wermutstropfen: Stürmer Edin Dzeko hat sich beim Elfer-Drama in den WM-Playoffs gegen Italien an der Schulter verletzt. Sein deutscher Klub FC Schalke teilte mit, die Schulter werde eingehend untersucht. Auch nach der Rückkehr nach Gelsenkirchen soll die „Diagnostik fortgesetzt“ werden.

Fest steht: Schalke-Trainer Miron Muslic plant für das Heimspiel gegen den Karlsruher SC ohne den Stürmer. Der 40-Jährige war in der letzten Spielminute der Verlängerung im dramatischen Playoff-Finale gegen Italien in einem Zweikampf unglücklich auf die Schulter gefallen. Laut eines Berichts des bosnischen Fußballportals SportSport sei „eine Operation am Schlüsselbein unvermeidlich“. Den 4:1-Sieg der Drachen im Elfmeterschießen verfolgte der 40-Jährige mit einem provisorischen Verband aus Tape, anschließend musste er laut des Berichts ins Krankenhaus.

10:43 UhrZoff im Elfer-Krimi: Fiese Zettel-Aktion erzürnt Vasilj

Torhüter machen sich für Elfmeterschießen oft Notizen zu den Gegnern und greifen im Showdown darauf zurück. So geht auch Bosnien-Keeper Nikola Vasilj mit Spickzettel ins Duell mit Italien. Offenbar macht sich aber Kontrahent Gianluigi Donnarumma in einem unbeobachteten Moment am Papier zu schaffen. Die Wut ist groß.

09:56 Uhr“Unterschiedsspieler“: BVB stellt Neuen vor große Aufgabe

Ole Book geht seinen ersten Transfersommer als Sportdirektor bei Borussia Dortmund mit großen Ambitionen an: Der 40-Jährige will den Kader der Schwarzgelben „perfektionieren“, berichtet die „Sport Bild“. Der Zeitung zufolge stehen hierfür etwa 25 Millionen Euro zur Verfügung, die Summe könnte sich durch mögliche Verkäufe allerdings noch erhöhen. Konkret soll man in diesem Zusammenhang zu der Einsicht gekommen sein, dass man Karim Adeyemi verkaufen könnte. Bei einem Abschied, mit dem auch Adeyemi selbst liebäugeln soll, soll man in Dortmund auf Einnahmen in Höhe von etwa 50 Millionen Euro hoffen, rund 25 bis 30 Millionen Euro würden angeblich nach Abzug aller Kosten übrig bleiben, die Book zusätzlich investieren könnte, so der Bericht.

Auch der Dortmunder Etat für die Gehälter des Profikaders lässt durchaus Spielraum zu. Die derzeit zur Verfügung stehende Summe von etwa 200 Millionen Euro soll Book zwar um rund sieben Millionen Euro reduzieren, durch die feststehenden Abgänge von Julian Brandt, Niklas Süle und Salih Özcan, die zusammen etwa 25 Millionen Euro kassieren sollen, sowie die Verlängerung von Kapitän Emre Can zu reduzierten Bezügen, ist diese Vorgabe allerdings kein Problem. Book soll „zwei Unterschiedsspieler“ und zwei weitere Akteure mit Entwicklungspotenzial verpflichten.

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08:56 Uhr“Unerträglich“: Buhrufe und Hass vor Spanien-Spiel

Der spanische Fußballverband (RFEF) und Nationaltrainer Luis de la Fuente haben antimuslimische Sprechchöre im Zuge des Testspiels gegen Ägypten verurteilt. Fans im RCDE-Stadion in Barcelona hatten vor der Partie des Europameisters(0:0) die gegnerische Hymne ausgebuht und während der ersten Halbzeit herabwürdigende Parolen skandiert. Medienberichten zufolge sangen die Anhänger: „bote, bote, bote musulman el que no bote“ (übersetzt: „Spring, Spring, Spring, wer nicht springt, ist ein Muslim“). Der Stadionsprecher forderte die Fans daraufhin mehrmals auf, die Äußerungen zu unterlassen.

„Wir haben diese Art von Verhalten verurteilt und deutlich gemacht, dass sich so etwas nicht wiederholen darf“, sagte Rafael Louzan, Präsident des spanischen Verbands, in einem Statement. Er bezeichnete es als „einzelne, isolierte Vorfälle“. Auch de la Fuente kritisierte das Verhalten eines Teils der 35.000 Zuschauer scharf. „Das ist unerträglich. Gewalttätige Menschen nutzen den Fußball, um sich einen Platz zu verschaffen“, so der 64-Jährige – und fügte an: „Sie müssen aus der Gesellschaft entfernt, identifiziert und so weit wie möglich ferngehalten werden.“

08:28 UhrSchiedsrichter-Verletzung verzögert Kongos WM-Jubel

Die Demokratische Republik Kongo hat sich erstmals seit dem Turnier 1974 in Deutschland wieder für eine Fußball-Weltmeisterschaft qualifiziert. Das 1:0 (0:0, 0:0) nach Verlängerung in den Playoffs gegen Jamaika sicherte der Mannschaft aus Afrika das Ticket für die WM in Mexiko, Kanada und den USA. Im WM-Stadion von Guadalajara traf Axel Tuanzebe in der 100. Minute zum 1:0 für DR Kongo. Der Profi des FC Burnley erlöste die Fans nach zahlreichen vergebenen Gelegenheiten und wegen Abseits in der regulären Spielzeit aberkannten Toren. 

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Für eine ungewöhnliche Verzögerung sorgte eine Verletzung von Schiedsrichter Facundo Tello in der zweiten Halbzeit der Verlängerung. Der Argentinier fasste sich an die linke Wade und ging nach einigen Minuten vom Platz. Für die verbleibende Spielzeit stand Dario Herrera in der Verantwortung, der zuvor als vierter Offizieller an der Seitenlinie unterwegs war.

07:40 UhrEngland-Enttäuschung tut Tuchel „auf jeden Fall weh“

Nationaltrainer Thomas Tuchel hat nach Englands historischer Niederlage gegen Japan um Geduld geworben. Die Three Lions verloren am Dienstag im WM-Testspiel in Wembley 0:1 – es war die erste Pleite gegen eine asiatische Mannschaft überhaupt .“Es tut auf jeden Fall weh. Es ist immer schmerzhaft zu verlieren, und zu Hause zu verlieren, tut sehr weh. Wir sind für nicht besonders viel bestraft worden, für einen Konter in der ersten Halbzeit“, sagte Tuchel. Kaoru Mitoma (23.) hatte die Partie nach einem blitzsauberen Angriff zugunsten der Japaner entschieden.

Der ehemalige Bayern-Trainer, der unter anderem auf Harry Kane, Declan Rice und Bukayo Saka verzichten musste, hatte Phil Foden als falsche Neun aufgeboten und Cole Palmer, Morgan Rogers sowie Anthony Gordon dahinter. Doch die Engländer erspielten sich gegen das disziplinierte japanische Pressing kaum Torchancen. Nach dem 1:1 gegen Uruguay am Freitag war es der zweite enttäuschende Auftritt vor der im Juni beginnenden WM. „Wir müssen das in die richtige Perspektive rücken, es ist nicht das Ende der Welt“, sagte Tuchel. „Wir brauchen diese Spiele, wir wissen, dass es ein schwerer Gegner ist, wir hatten mehrere Spieler nicht zur Verfügung. Wieder eine neue Formation, wir haben viel ausprobiert, und wir müssen daraus lernen.“

07:13 UhrDas letzte WM-Ticket geht an Irak – erste WM seit 1986

Der Irak hat sich das letzte Ticket für die Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada gesichert. Der Asienmeister von 2007 besiegte im Finale der interkontinentalen Playoffs im mexikanischen Monterrey Bolivien mit 2:1 (1:1) und qualifizierte sich als 48. Team für die Titelkämpfe im Sommer (11. Juni bis 19. Juli). Ali Al-Hamadi (10.) und Aymen Hussein (53.) schossen die Iraker zur WM, für Bolivien traf Moises Paniagua (38.). Der Irak bekommt es in der „Hammergruppe“ I nun mit Vizeweltmeister Frankreich um Kapitän Kylian Mbappé, Norwegen mit Starstürmer Erling Haaland und dem Senegal zu tun.

Für den Irak ist es nach 1986 in Mexiko die zweite WM-Teilnahme, Bolivien verpasste seine vierte Endrunde nach 1930, 1950 und 1994.

06:43 UhrEntenfamilie zieht in Cristiano Ronaldos Luxus-Anwesen

Cristiano Ronaldo und seine Verlobte Georgina Rodríguez freuen sich über neue Mitbewohner. Auf ihrem Luxus-Anwesen in der spanischen Hauptstadt Madrid machen es sich eine Entenfamilie und Gänse gemütlich.

06:02 UhrLewandowski weint und deutet Karriereende an

Robert Lewandowski hat nach dem bitteren Aus im europäischen Playoff-Finale seinen Abschied aus der polnischen Fußball-Nationalmannschaft angedeutet. Bei Instagram veröffentlichte der frühere Bayern-Star nach dem 2:3 (1:1) in Schweden ein Foto, auf dem er mit Tränen in den Augen seine Kapitänsbinde in der Hand hält. Dazu läuft „Time To Say Goodbye“ von Sarah Brightman und Andrea Bocelli. Die nationalen Medien reagierten alarmiert: „Dies ist das Ende seiner internationalen Karriere“, schrieb sport.pl, der Post wurde überall aufgegriffen und kontrovers diskutiert. Lewandowski hat 165 Länderspiele absolviert, in denen er insgesamt 89 Tore erzielte – beides sind polnische Rekordwerte.

„Fußball ist brutal“, klagte Lewandowski im polnischen Fernsehen. „Es tut weh. Das schlimmste Gefühl wird sein, wenn wir morgen aufwachen.“ Seinen Rücktritt erklärte er da allerdings (noch) nicht: „Ich weiß nicht, was als Nächstes kommt. Ich muss darüber nachdenken. Es gibt Fragezeichen.“

05:48 UhrGericht kippt Urteil: Neymar entgeht Millionenstrafe

Ein Gericht in Rio de Janeiro hat eine Millionenstrafe gegen den brasilianischen Fußballstar Neymar aufgehoben. Die Sanktion über rund 16 Millionen Real (etwa drei Millionen US-Dollar) wegen angeblicher Umweltschäden sei aufgrund von Mängeln im Ermittlungsverfahren „für nichtig zu erklären“, heißt es in der Entscheidung. Die Strafe wurde 2023 von der Staatsanwaltschaft in Mangaratiba ausgesprochen. Dem heute 34-Jährigen war vorgeworfen worden, beim Bau eines künstlichen Sees auf seinem Anwesen Bauabfälle ins Meer entsorgt und damit zwei Buchten verschmutzt zu haben. Seit 2024 war die Geldbuße bereits ausgesetzt, nun folgte die endgültige Aufhebung.

Laut Gericht stützten sich die Vorwürfe ausschließlich auf „Fotos und Videos“, die nach einem anonymen Hinweis eingereicht worden waren. Weitere Belege hätten die Umweltbehörden nicht vorgelegt. Die Verteidigung legte zudem ein technisches Gutachten vor, dem zufolge die Wasserqualität zum Zeitpunkt des mutmaßlichen Vorfalls innerhalb zulässiger Grenzwerte lag. Die Ermittlungen seien „aufgrund eines immensen Mediensturms“ eingeleitet worden, erklärten Neymars Anwälte und verwiesen auf die Prominenz ihres Mandanten.