Der italienisch-mosambikanische Unternehmer Umberto Sartori Er starb unter noch ungeklärten Umständen im Hochsicherheitsgefängnis Machava Bo in Maputo, wo er seit dem 21. April im Rahmen einer Untersuchung des Nationalen Kriminaldienstes (SERNIC) zur Bekämpfung des organisierten Verbrechens und des Drogenhandels inhaftiert war. Die Nachricht wurde in einer Erklärung des mosambikanischen Strafvollzugsdienstes bestätigt, in der es hieß, Sartoris Leiche sei während eines Schichtwechsels gefunden worden.
„Während des Schichtwechsels der Sonderbeamten im Hochsicherheitsgefängnis Bo wurde der Bürger Umberto Sartori leblos auf dem Boden aufgefunden“, heißt es in der Erklärung. Sartori befand sich nach Durchsuchungen seiner Wohnungen und Büros in Maputo in Haft. Bei den Durchsuchungen beschlagnahmten die Behörden Schusswaffen, verschiedene Munitionssorten, Mobiltelefone, Computer und diverse Dokumente. Sartori wurde daraufhin formell wegen Drogenhandels, Urkundenfälschung, Steuerhinterziehung, Geldwäsche und weiterer damit zusammenhängender Delikte angeklagt. Tage nach seiner Festnahme, so die Erklärung weiter, verweigerte er Berichten zufolge die Nahrungsaufnahme, woraufhin die Gefängnisbehörden seine Familie, seine Anwälte und seinen Arzt informierten.
Ersten Berichten zufolge wurde der Geschäftsmann tot in seiner Zelle aufgefunden. Die mosambikanischen Behörden haben jedoch noch keine weiteren Details zu den Umständen seines Todes veröffentlicht. Unklar ist auch, ob eine unabhängige Untersuchung eingeleitet wird, um die Verantwortlichen zu ermitteln. Der Geschäftsmann, der seit 30 Jahren in Mosambik lebte, besaß den Wohnkomplex Kaya Kwanga in Maputo und war in Wirtschafts- und Sicherheitskreisen eine bekannte Persönlichkeit.
Sartoris Festnahme erfolgte im Rahmen einer Reihe von Operationen der Spezialeinheit Sernic gegen mutmaßliche internationale Drogenhändler und organisierte Verbrecherorganisationen. Der Vorfall ereignete sich vor dem Hintergrund verstärkter Bemühungen der Behörden in Maputo, den Druck auf Gruppen zu erhöhen, die im Verdacht stehen, in den Drogenhandel verwickelt zu sein, darunter auch ausländische Staatsangehörige, die kürzlich als mutmaßliche Mitglieder des Sinaloa-Kartells in Mexiko identifiziert wurden.
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