
Transport eines Ebola-Patienten in Berlin
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Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen schätzt den Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo als dramatisch ein. Gleichzeitig hält sie eine kontrollierte Versorgung für möglich. „Ebola-Behandlung ist kompliziert und auch nicht ungefährlich, aber es ist auch kein Grund, in Panik zu verfallen. Man kann in einem kontrollierten Setting gut damit umgehen“, sagte der Epidemiologe Maximilian Gertler von der Charité in Berlin am Mittwoch dem RBB-Inforadio.
Dieses kontrollierte Setting wolle man in der Region etablieren für die Patientenversorgung, so der Experte weiter. „Das ist unser Fokus, da kennen wir uns aus, da kann man dann auch viel erreichen.“ Bei dem Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo und Uganda gibt es nach Angaben des kongolesischen Gesundheitsministeriums vom Dienstag 513 Verdachtsfälle und 131 vermutete Todesfälle. Die Ausbreitungsgefahr für die Region gilt als hoch. In der Nacht auf Mittwoch wurde ein mit dem Ebola-Virus infizierter US-Amerikaner in einer Sonderisolierstation der Berliner Charité auf dem Campus Virchow-Klinikum aufgenommen.