NIGER / LONDON (IT BOLTWISE) – Global Atomic setzt auf das Dasa-Projekt in Niger, um die Uranproduktion voranzutreiben. Trotz positiver Analystenbewertungen und stabiler Joint-Venture-Zahlen fällt die Aktie um sechs Prozent. Die erste Auslieferung von Yellowcake ist für die erste Jahreshälfte 2028 geplant.
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Der kanadische Uranentwickler Global Atomic hat sich mit seinem Flaggschiffprojekt Dasa in Niger ehrgeizige Ziele gesetzt. Das Unternehmen plant, die erste Auslieferung von Yellowcake in der ersten Jahreshälfte 2028 zu realisieren. Trotz positiver Analystenstimmen und solider Zahlen aus dem Joint Venture mit einem türkischen Partner, zeigt sich der Aktienmarkt skeptisch. Der Kurs fiel um sechs Prozent auf 0,48 Euro, was auf die Unsicherheiten bei der Finanzierung zurückzuführen sein könnte.
Die Finanzierung des Dasa-Projekts erfolgt auf zwei parallelen Gleisen. Global Atomic verhandelt mit der US Development Bank über eine Fremdfinanzierung und sucht gleichzeitig nach einem Minderheitspartner. Die Inbetriebnahme der Aufbereitungsanlage ist für das vierte Quartal 2027 geplant. Diese strategische Planung zeigt das Engagement des Unternehmens, die Uranproduktion in Niger zu einem Erfolg zu machen.
Der Uranmarkt bietet derzeit ein günstiges Umfeld, mit Spotpreisen für U3O8 zwischen 82 und 101 US-Dollar pro Pfund. Langfristige Verträge notieren bei etwa 90 US-Dollar. Diese Marktbedingungen könnten Global Atomic in die Karten spielen, vorausgesetzt, die Finanzierungsgespräche werden erfolgreich abgeschlossen. Analysten bleiben optimistisch und bewerten die Aktie im Schnitt mit ‘Kaufen’, wobei sie den fairen Wert auf 2,25 kanadische Dollar taxieren.
Das Joint Venture in der Türkei, das sich auf die Verarbeitung von Elektroofenstahl-Staub spezialisiert hat, zeigt stabile Ergebnisse. Im letzten Quartal wurden 13.931 Tonnen Material verarbeitet und 8,7 Millionen Pfund Zinkkonzentrat verkauft. Dies führte zu einem EBITDA-Anteil von 3,6 Millionen US-Dollar und einem Nettogewinnanteil von 2,1 Millionen Dollar für Global Atomic. Diese Einnahmen tragen zur Liquidität des Unternehmens bei, die zum 31. März bei 59,1 Millionen US-Dollar lag.
Obwohl die Aktie derzeit unter ihrem 50-Tage-Durchschnitt von 0,50 Euro notiert, bleibt sie über dem 200-Tage-Mittel von 0,42 Euro. Die Zukunft des Dasa-Projekts hängt maßgeblich von den laufenden Finanzierungsgesprächen ab. Sollte Global Atomic diese erfolgreich abschließen, könnte sich die Lücke zum fairen Wert der Aktie schließen, was den Anlegern neue Chancen eröffnen würde.
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Global Atomic treibt Uranprojekt Dasa in Niger voran (Foto: DALL-E, IT BOLTWISE)
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