
Polizei, Feuerwehr und Rettung eskortierten die Familie ins Spital
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APA/dpa/Reuters
Der jüngste Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo) weitet sich aus. In der östlichen Provinz Süd-Kivu sei ein Fall bestätigt worden, teilte die dort herrschende Rebellenallianz Alliance Fleuve Congo am Donnerstag mit. Damit hat das Virus eine Region erreicht, die Hunderte Kilometer vom Epizentrum entfernt liegt. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums des Kongo vom Donnerstag gibt es landesweit bisher 670 Verdachtsfälle und 160 mutmaßliche Todesopfer.
61 Infektionen seien offiziell bestätigt. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatte am Wochenende wegen des Ausbruchs einen internationalen Gesundheitsnotstand ausgerufen. Bei dem Patienten in Süd-Kivu handelt es sich um einen 28-Jährigen, der nach Angaben der Rebellen inzwischen gestorben und unter sicheren Bedingungen bestattet worden ist. Ein Sprecher der Behörden in Süd-Kivu sagte, ein weiterer Patient befinde sich in Isolation und warte auf ein Testergebnis. Bereits vergangene Woche war ein Fall in Goma, der Hauptstadt der benachbarten Provinz Nord-Kivu, bestätigt worden.