Taonga spürt diese Angst schon von klein auf, seit der fünften Klasse bekommt sie mit, was jungen Frauen passieren kann. Denn sie kennt viele Mädchen, die auf ebendiesen Wegen sexuell missbraucht und daraufhin schwanger geworden sind. „Meine größte Angst ist, dass ich auf dem Weg zur Schule oder beim morgendlichen Wasserholen vergewaltigt werden könnte. Wenn ich in dieser Phase meines Lebens schwanger werden würde, würde das meine Zukunft ruinieren. Wenn ich mir eine Krankheit einfange, riskiere ich mein eigenes Leben.“ Ihr Traum, Krankenschwester zu werden, würde mit einer Schwangerschaft schnell enden.

Wo Plan aktiv ist

Plan International unterstützt die am stärksten gefährdeten Familien in Sambia, so auch Thresa, Mercy, Exilda, Mary, Janet und Taonga. In insgesamt acht Distrikten – darunter Chisamba, Kapiri Mposhi, Chadiza, Vumbi, Mambwe, Gwembe, Kalomo und Sinazongwe – arbeitet Plan eng mit der Regierung, humanitären Partnerorganisationen und Gemeindegruppen zusammen. Diese Kooperation deckt die Bereiche Lebensmittelsicherheit, Existenzsicherung, Sicherheit, sanitäre Versorgung und finanzielle Leistungen ab. In einem weiteren Plan-Projekt in Sambia stemmen sich die Menschen gegen die Folgen des Klimawandels. In speziellen Gewächshäusern sprießt das Gemüse und hilft, die Ernährung in den Gemeinden zu sichern.

Diese Geschichte von Thresa, Mercy, Exilda, Mary, Janet und Taonga wurde mit Material aus dem Plan-Büro in Sambia erstellt.