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Um 8.37 Uhr landetet der Flug LH572 in Johannesburg mit den Fußballern von RB Leipzig. Über Frankfurt war es insgesamt rund elf Stunden für eine PR-Tour nach Südafrika gegangen. Für die Sachsen ist es die dritte Post-Season-Tour. Nach den Zielen USA und Brasilien sind sie nun zum ersten Mal in Afrika.

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Der Empfang im Marriott Hotel Melrose Arch war standesgemäß. Eine traditionelle afrikanische Tänzergruppe begeisterte den Tross aus Profi- und Nachwuchsspielern sowie Trainern und Betreuern um Chef-Coach Ole Werner. Für die RB-Stars Castello Lukeba, El Chadaille Bitshiabu, Johan Bakayoko und Ezechiel Banzuzi war die Darbietung besonders fesselnd. Sie filmten, tanzten und sangen mit.

Bis Samstag sind die Leipziger in Südafrika, spielen gegen den afrikanischen Champions-League-Sieger Mamelodi Sundowns und präsentieren sich und die Bundesliga bei etlichen PR-Terminen. Die Wahl auf den südafrikanischen Winter, der am Dienstag mit sonnigen 21 Grad daherkam, fiel nicht zufällig.

RB-Boss Plenge erklärt die Südafrika-Tour

RB-Geschäftsführer Johann Plenge erklärt: „Das wird ein toller Saisonabschluss mit einer Reise in ein spannendes Land. Mit Südafrika erreichen wir einen riesigen Markt der gesamten Subsahara mit rund einer Milliarde Menschen. Das ist ein erklärter Zielmarkt der Bundesliga.“ Bei der Tour gehe es nicht um Teambuilding. „Wir machen das nicht zum Spaß, sondern um die internationale Präsenz des deutschen Fußballs und damit die Erlöse zu steigern“, sagt Plenge.

Afrika ist dabei ein Wachstumsmarkt mit großem Potenzial. Denn: Hier ist im Gegensatz zu vielen anderen Regionen noch nicht alles von der englischen Premier League dominiert. Die Beliebtheitswerte der Bundesliga sind hoch – auch, weil sich viele große deutsche Firmen in der Region engagieren.

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Quelle: fcbarcelona23.05.2026

Afrika als großer Wirtschaftsmarkt

Zudem steige die Wirtschaftskraft Afrikas gerade erst. „Man muss nur schauen, wohin sich die Chinesen orientieren. Da ist Afrika weit vorn“, weiß Plenge. „Daher geht es für uns darum, einen guten Eindruck zu hinterlassen. Gerade die Top-Sechs-Klubs der Bundesliga sollten in der Hinsicht viel machen.“ Allerdings ist Leipzig der einzige, der sich jetzt in der Zeit nach der abgelaufenen Saison auf einer Tour engagiert.