Kein Scherz: RB Leipzig trainiert an der Wits-Academy. So wird die Witwatersrand-Universität in Johannesburg genannt. Der Bundesligist ist in dieser Woche auf PR-Tour in Südafrika und muss sich mit den landestypischen Eigenheiten arrangieren. Da ist manchmal spontanes Umdenken und schnelles Handeln gefragt.

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In den ersten Stunden der Reise kam es schon einige Male vor, dass Busfahrer nicht wie vereinbart zur Abreise kamen. Dann aber mit einem breiten Lächeln und ganz viel Lockerheit plötzlich doch erschienen. Für Liebhaber deutscher Pünktlichkeit vielleicht etwas nervig, aber mit Geduld immer zu meistern.

Andere Veränderungen benötigen eine Nachtschicht. Als die RB-Delegation am Dienstag den Platz besichtigte, der zum Trainieren an der Wits-Uni genutzt werden sollte, wähnte sie sich in einem schlechten Scherz. Für Willi Orban und Co. sollte es auf den Rugby-Platz der Academy gehen. Der Rasen war aber für Fußballer gänzlich unbrauchbar.

Nachtschicht von RB-Helfern

Prompt wurde der Nebenplatz besichtigt und für annehmbar eingestuft. Dort wird tatsächlich auch Uni-Fußball gespielt. Über Nacht wurde der neue Platz mit RB-Bannern behängt und alle wichtigen Utensilien umgeräumt. So konnte das Team von Trainer Ole Werner am Mittwochvormittag erstmals in Johannesburg trainieren.

Der Coach sagt: „Wir haben einen guten Platz vorgefunden, alle sind sehr warmherzig. Es ist beeindruckend, wie alle helfen.“ Bevor am Freitag das Testspiel gegen Mamelodi Sundowns stattfindet, gehe es vor allem um Eingewöhnung. „Wir sind auf 1700 Meter Höhe über dem Meeresspiegel. Da muss man sich körperlich erstmal anpassen“, sagt Werner.

Nicht mit dabei ist Offensivspieler Tidiam Gomis. Der Franzose fehlt kurzfristig mit einem Infekt. Aus dem Grund musste auch Ridle Baku den Abflug absagen. Nun ist klar: Der Außenverteidiger reist auch nicht nach Südafrika nach.

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Quelle: BILD26.05.2026

Tribünen werden von Sand befreit

Am Donnerstagnachmittag findet für RB ein öffentliches Training statt, zu dem etliche Besucher erwartet werden. Dafür wurden während der Einheit am Mittwoch auch die Zuschauertribünen gereinigt. Die waren stark von Sand bedeckt.