Nigerische Behörden gaben am 4. Juni bekannt, dass mindestens 49 Menschen verdurstet seien, nachdem sie tagelang in der Sahara im Norden des Landes gestrandet waren, weil ihr Lastwagen eine Panne hatte.
Die Behörden der Region Agadez gaben bekannt, dass es sich bei den Opfern ausschließlich um nigrische Staatsangehörige handelte, die nach der Teilnahme an einem religiösen Fest in Mali auf dem Heimweg waren.
Das Fahrzeug hatte eine Panne mehr als 80 Kilometer westlich der Stadt Assamaka, nahe der Grenze zu Mali und Algerien.
Nur zwei Männer hatten das Glück zu überleben, nachdem sie mehr als 50 km zu einer Wasserquelle gelaufen waren und dann weiter nach Assamaka gegangen waren, um den Vorfall den örtlichen Behörden zu melden.
Der Gouverneur der Region Agadez, General Ibra Boulama Issa, hat ein Einsatzteam zum Unfallort entsandt. Ersten Informationen zufolge war der Lkw mehrere Tage lang von der Stadt Talhandek in Mali, etwa 300 km von der Grenze zu Niger entfernt, unterwegs. Die Ursache der Panne ist derzeit unbekannt.
Die Behörden von Agadez erklärten, dass der Mangel an Wasser und die Unfähigkeit, das Fahrzeug in der rauen Wüstenumgebung, wo es nur wenige Versorgungsmöglichkeiten gibt, zu reparieren, die Überlebenschancen sehr gering machten.
Quelle: https://www.vietnamplus.vn/niger-gan-50-nguoi-chet-giua-sa-mac-sahara-post1114806.vnp