Zum Jahreswechsel gingen 50 Fahrräder und 5000 Euro für Bedürftige nach Ouagadougou, der Hauptstadt von Burkina Faso. Organisator war einmal mehr Josef Keller aus Genderkingen, der dort bereits seit 2010 das Waisenhaus „Hotel Maternel“ unterstützt. Die finanzielle Unterstützung ist das Ergebnis einer Vielzahl von Einzelspenden und Aktionen. Wie jedes Jahr ging beispielsweise die Hälfte des Erlöses aus den Adventsveranstaltungen vor dem Enzlerhaus an das Waisenhaus – durch persönliche Aufbesserungen von Bürgermeister Leonhard Schwab und den Gemeinderäten kamen allein hier 850 Euro zusammen.
Keller organisiert Fahrradtransport nach Burkina Faso
Das Geld kommt ausschließlich den Kindern zugute, „den Ärmsten der Armen“, so Josef Keller. Die Kinder erhalten wertvolle Hilfe: gute Bekleidung, Verpflegung und medizinische Versorgung für eine gute Entwicklung. Genauso wichtig ist die angemessene pädagogische Ausbildung, damit sie nach dem Verlassen des Waisenhauses das Rüstzeug besitzen, um ihr Leben im eigenen Land selbstständig bestreiten zu können.
Neben der finanziellen Hilfe sorgte Keller für einen weiteren Fahrradtransport nach Burkina Faso. Insgesamt 50 Zweiräder, davon 35 für Erwachsene und 15 für Kinder, brachte er nach Bonn. Dort organisierte Charles Bako den Weitertransport per Lastwagen nach Antwerpen, wo die Räder verschifft und auf dem Seeweg nach Ghana gebracht wurden. Über den Landweg per LKW durch Ghana gelangte der ganze Fuhrpark bis zum Zielort in Burkina Faso, nämlich der Hauptstadt Ouagadougou. Große Freude herrschte bei den Empfängern, beim Leiter des Waisenhauses Sibiri Gansonre und beim Ausbildungsleiter für die Berufsschule des Schreinerhandwerks Cloude Ouedraogo.
Engagement für Waisenhaus Hotel Maternel wird fortgesetzt
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