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Am 18. Januar setzte sich Senegal in einem dramatischen Afrika-Cup-Finale mit 1:0 nach Verlängerung gegen Gastgeber Marokko durch, feierte den Titelgewinn ausgelassen. Doch jetzt, zwei Monate später, ist plötzlich alles anders! Anstatt Senegal darf sich jetzt Marokko über den Titel freuen! Das hat der afrikanische Fußballverband (CAF) am Dienstag verkündet.
Der Grund: Senegal hatte das Feld verlassen, als Marokko kurz vor Ende der Partie einen Elfmeter zugesprochen bekam. Nationaltrainer Pape Thiaw schickte sein Team in die Kabine. Erst nach einigen Minuten kam die Mannschaft wieder auf den Platz.
Ein klarer Verstoß gegen Artikel 84 der afrikanischen Fußballordnung. In der Folge hatte Marokko Berufung gegen die Spielwertung eingelegt.
In der Mitteilung heißt es: „Die CAF-Berufungskommission hat entschieden, dass gemäß Artikel 84 des Reglements des CAF-Afrika-Cups (AFCON) das Finale des TotalEnergies CAF-Afrika-Cups (AFCON) Marokko 2025 (‘das Spiel’) für die senegalesische Nationalmannschaft als verloren gilt und das Ergebnis des Spiels mit 3:0 zugunsten der Fédération Royale Marocaine de Football (FRMF) gewertet wird.“
Der CAF teilte zudem mit, dass es keinen weiteren Einspruch geben wird. Somit bleibt Senegal nur die Möglichkeit, vor den Internationalem Sportgerichtshof CAS zu ziehen.