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Portugal gewann den letzten Test vor der WM am Donnerstag gegen Nigeria 2:1. Trotz des Sieges herrscht im Verband Trauer. Ein Fan (77) verstarb kurz vor Anpfiff der Partie in Lissabon.
In einem Statement erklärt der portugiesische Fußballverband (FPF): „Der portugiesische Fußballverband bedauert zutiefst den Tod eines Fans, der heute Abend vor dem Spiel Portugal gegen Nigeria im Magalhães-Pessoa-Stadion in Leiria einen Herz-Kreislauf-Stillstand erlitt. Trotz des sofortigen Eingreifens der anwesenden Rettungskräfte konnte im Krankenhaus nur noch der Tod festgestellt werden. In diesem Moment immensen Schmerzes und großer Trauer trauern der portugiesische Fußballverband und die Nationalmannschaft mit der Familie und den Freunden des Verstorbenen. Die Nationalmannschaft wird alles daransetzen, den ersten Sieg bei der Weltmeisterschaft 2026 seinem Andenken zu widmen.“
Für Portugal beginnt das Turnier erst am 17. Juni, dann müssen sie in Gruppe K gegen den Kongo ran. Sechs Tage darauf steht das zweite Gruppenspiel gegen Usbekistan an (23. Juni), im Gruppenfinale geht es für sie noch gegen Kolumbien (27. Juni). Bevor es für sie losgeht, testeten sie Donnerstag noch einmal ihre Form.
In Lissabon brachte Pedro Neto (26) seine Portugiesen in Führung (23.), noch vor der Pause sorgte Nigerias Adams für den Ausgleich (37.). Francisco Conceição (23) erzielte später den Siegtreffer (75.). Superstar Cristiano Ronaldo (41/absolvierte sein 228. Länderspiel) stand zwar in der Startelf, konnte aber diesmal nicht glänzen.

Cristiano Ronaldo (31)
Foto: Getty Images
Trainer Martinez nach dem Spiel: „Wir spielten gegen eine afrikanische Mannschaft – gegen die wir nicht oft antreten –, die der Demokratischen Republik Kongo sehr ähnlich ist, mit ihren starken Offensivspielern, die Zweikämpfe sehr gut gewinnen. Generell ist es immer wichtig zu gewinnen und sich zu verbessern. Wir kontrollierten das Spiel gut, erzielten das Tor und ich bin sehr zufrieden mit der Leistung der Spieler.“ Und: „Alle Spieler sind bereit und gut vorbereitet für die Weltmeisterschaft.“
Über Ronaldo, der nach 65 Minuten ausgewechselt wurde, sagte er außerdem: „Unser Plan für Cristiano sah, basierend auf den uns vorliegenden Informationen, 45 oder 60 Minuten Spielzeit vor. Bis zum nächsten Spiel sind es noch sieben Tage, und genau darauf hatten wir uns für Cristiano vorbereitet. Jeder Spieler hatte einen individuellen Plan.“