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Thomas Partey (32) wird das WM-Auftaktspiel gegen Panama am Donnerstag (1 Uhr) verpassen. Der Mittelfeldstar darf nicht nach Kanada einreisen. Wie „The Athletic“ berichtet und die FIFA bestätigte, wurde der Visumsantrag des Ghanaers von den kanadischen Behörden abgelehnt. Damit steht Partey seiner Nationalmannschaft beim ersten WM-Spiel nicht zur Verfügung.
Hintergrund dürften die Vergewaltigungsvorwürfe gegen Partey (spielte lange für den FC Arsenal und mittlerweile beim FC Villarreal) sein. Gegen Partey läuft in Großbritannien ein Strafverfahren, er wird in sieben Fällen wegen Vergewaltigung und in einem Fall wegen sexuellen Übergriffs angeklagt. Die mutmaßlichen Straftaten sollen im Zeitraum zwischen 2020 und 2022 begangen worden sein.
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Quelle: MagentaSport12.06.2026
Das Verfahren soll am 8. Juni 2027 vor dem Southwark Crown Court in London beginnen. Der Prozess war ursprünglich für November angesetzt, hat sich jedoch verzögert. Er plädiert in allen Punkten auf nicht schuldig.
Die Visa-Probleme für den Nationalspieler hatten sich zwar im Vorfeld angedeutet. Doch noch am Donnerstag hatte der ghanaische Sportminister Kofi Adams zu dem Thema gesagt, er wisse nichts davon, dass dem Spieler ein Visum verweigert worden sei. Wie die Fifa dem Portal „The Athletic“ mitteilt, ist der Weltverband nicht an den Einreiseverfahren der Gastgeberländer beteiligt, einschließlich der Entscheidung über die Visumerteilung. Letztlich entscheidet die Regierung des Gastgebers darüber, wer ein Visum erhält und einreisen darf.
Nach Angaben der kanadischen Regierung können Personen von der Einreise ausgeschlossen werden, wenn sie Straftaten begangen haben. Im Fall von Partey liegt zwar eine Anklage vor, ein Urteil gibt es bislang jedoch nicht. Der 32-Jährige wartet weiterhin auf seinen Prozess.
Die Ermittlungen der Metropolitan Police laufen bereits seit Februar 2022. Trotz seiner zwischenzeitlichen Festnahme stand Partey damals weiter für Arsenal auf dem Platz und blieb bis zum Auslaufen seines Vertrags im Jahr 2025 Teil des Kaders der Londoner.