Spielvorschau: Schweden gegen Tunesien
Schweden reiste anders als erwartet zur Weltmeisterschaft 2026. Die nordische Mannschaft gewann in der offiziellen Qualifikation kein einziges Spiel, sicherte sich aber dank starker Leistungen in der UEFA Nations League dennoch einen Platz über die Play-offs. Dort besiegte das Team von Graham Potter die Ukraine mit 3:1 und anschließend Polen mit 3:2 dank eines späten Treffers von Viktor Gyökeres.
Schweden nimmt zum 13. Mal an einer Weltmeisterschaft teil und zum ersten Mal seit 2018. Die Mannschaft in den gelben Trikots erreichte vor acht Jahren in Russland das Viertelfinale und hat in ihren letzten vier WM-Teilnahmen stets die Gruppenphase überstanden. Trainer Graham Potter setzt seine Hoffnungen auf eine neue Spielergeneration, darunter Alexander Isak, Viktor Gyökeres, Anthony Elanga und Lucas Bergvall.
Die Defensive bleibt jedoch ein Problem für Schweden. Die nordische Mannschaft kassierte seit Juni 2025 in elf Spielen in Folge Gegentreffer. Auch die Testspiele vor dem Turnier unterstrichen dies: eine 1:3-Niederlage gegen Norwegen und ein 2:2-Unentschieden gegen Griechenland. Im Gegensatz dazu traf Schweden in den letzten sechs Spielen und verfügt über einen Angriff, der durchaus den Unterschied ausmachen kann.
Auf der anderen Seite des Schlachtfelds absolvierte Tunesien eine deutlich überzeugendere Qualifikationskampagne. Der afrikanische Vertreter holte 28 von 30 möglichen Punkten, gewann neun von zehn Spielen und kassierte kein einziges Gegentor. Das Team von Trainer Sabri Lamouchi lag am Ende 13 Punkte vor dem Zweitplatzierten und sicherte sich damit die siebte WM-Qualifikation.
Tunesien ist jedoch bei seinen sechs bisherigen WM-Teilnahmen nie über die Gruppenphase hinausgekommen. Auch die jüngste Form der „Adler von Karthago“ gibt Anlass zur Sorge: Sie verloren beim Afrika-Cup gegen Mali, unterlagen Österreich mit 0:1 und wurden im letzten Freundschaftsspiel vor der Weltmeisterschaft von Belgien mit 0:5 deklassiert. Zudem gelang Tunesien in den letzten drei Spielen kein Tor.
Das Spiel in Guadalupe verspricht ein Kräftemessen zwischen Schwedens schnellem Angriff und Tunesiens gut organisierter Verteidigung zu werden. Sollten die europäischen Vertreter ihre Torquote aus den Playoffs beibehalten, haben sie beste Chancen auf einen gelungenen Start.
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Form und bisherige Begegnungen Schweden gegen Tunesien
Schweden hat in den letzten sechs Spielen wettbewerbsübergreifend zwei Siege, zwei Unentschieden und zwei Niederlagen verbucht. Die nordische Mannschaft erzielte in allen sechs Spielen ein Tor, blieb aber nur einmal ohne Gegentreffer.
Tunesien hat von den letzten sechs Spielen eines gewonnen, zwei unentschieden gespielt und drei verloren. Die afrikanischen Vertreter blieben vor der Weltmeisterschaft in drei aufeinanderfolgenden Spielen ohne Torerfolg.
Die beiden Mannschaften trafen bereits viermal in Freundschaftsspielen aufeinander. Schweden gewann zwei, Tunesien eines, und ein Spiel endete unentschieden. Die letzte Begegnung fand 2003 statt, als Tunesien zu Hause mit 1:0 gewann.

Informationen zu den Mannschaften für Schweden gegen Tunesien
Schweden meldet vor dem Auftaktspiel keine schwerwiegenden Verletzungen. Gabriel Gudmundsson laboriert an gesundheitlichen Problemen und sein Einsatz ist fraglich, Victor Lindelöf, Anthony Elanga, Benjamin Nygren und Alexander Bernhardsson haben das normale Training jedoch wieder aufgenommen. Trainer Graham Potter wird voraussichtlich weiterhin auf das Duo Viktor Gyökeres und Alexander Isak setzen, die zusammen bereits 37 Tore für die Nationalmannschaft erzielt haben.
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FIFA-Weltmeisterschaft 2026, Gruppe F: Stolpersteine auf dem Weg der NiederlandeTPO – Mit ihrem modernen Angriffsstil, exzellenter Ballkontrolle und hohem Potenzial für Torchancen hegen die Niederlande Ambitionen, bei der WM 2026 weit zu kommen. Doch Gruppe F ist kein Zuckerschlecken für die Niederländer. Japans Disziplin, Tunesiens Stärke und Schwedens explosive Offensivkraft versprechen einen atemberaubenden Kampf bis zum letzten Spieltag.
Tunesien reist mit nahezu vollständigem Kader nach Mexiko. Trainer Sabri Lamouchi wird Hannibal Mejbri und Rani Khedira nach der Niederlage gegen Belgien voraussichtlich in die Startelf berufen. In der Abwehr agiert Omar Rekik weiterhin als Führungsfigur vor Abdelmouhib Chamakh, während Ellyes Skhiri im Mittelfeld eine Schlüsselrolle einnimmt.
Voraussichtliche Aufstellungen beider Mannschaften,
Voraussichtliches Ergebnis: Schweden 2:1 Tunesien.
Quelle: https://tienphong.vn/nhan-dinh-thuy-dien-vs-tunisia-9h00-ngay-156-gyokeres-isak-se-toa-sang-post1851289.tpo