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Lieber Donald Trump (80) als Schweden. Am Montag starteten die Blau-Gelben gegen Tunesien in die WM. Und landeten in Monterrey sofort einen 5:1-Erfolg gegen Tunesien. Dieses Ergebnis sorgte gleich mal für die erste Trainer-Entlassung des Turniers, weil Tunesiens Nationalcoach Sabri Lamouchi im Anschluss an eine kurzfristig einberufene Krisensitzung entlassen worden war. All das bekam Schwedens lebende Fußball-Legende Zlatan Ibrahimovic (41) nur aus der Entfernung mit.
Denn der Ex-Nationalstürmer verpasste das Auftakt-Spiel seiner Landsleute. Und verfolgte stattdessen lieber einen Käfigkampf. Allerdings einen ganz besonderen. Der Rekordtorschütze der schwedischen Nationalmannschaft war Zuschauer des umstrittenen Kampfsportspektakels der Profiliga Ultimate Fighting Championship (UFC) direkt vor dem Weißen Haus. Auch US-Präsident Donald Trump verfolgte das Event am Abend seines 80. Geburtstags.
WM: Ibrahimovic verpasst Schweden-Auftakt
Dass sich der einstige Weltklasse-Angreifer gegen das Schweden-Spiel bei der Weltmeisterschaft und für das Spektakel vor Trumps Haustür entschied, sorgt in seiner Heimat für reichlich Kritik und Schlagzeilen. „Zlatan lässt Schweden links liegen – und taucht bei UFC-Event auf“, schrieb die schwedische Zeitung „Expressen“.
„Er hätte unser Spiel priorisieren müssen“, sagt Mittelfeldspieler Jesper Karlström (30). Sein Teamkollege Anthony Elanga (24) bewertete die Ibrahimovic-Priorisierung etwas entspannter: „Er kann tun, was immer er will. Wir sind alle glücklich, dass wir gewonnen haben und werden uns hoffentlich auf die nächsten Wochen fokussieren können.“
Und was sagt der ehemalige Top-Stürmer selbst zu seiner Aktion? „Ich meine, das ist etwas, das ich niemals erwartet hätte. Aber es ist einfach großartig“, sagte er in einem von der UFC in den sozialen Medien veröffentlichten Video zum Käfigkampf.

Zlatan Ibrahimovic (41) erzielte 93 Tore für Italienklub AC Milan
Foto: picture alliance/NurPhoto