Cristiano Ronaldo hat einen beispiellosen Meilenstein erreicht, indem er mit 41 Jahren und 132 Tagen als ältester Nicht-Torwart aller Zeiten bei einer Weltmeisterschaft zum Einsatz kam. Doch an diesem historischen Tag in Gruppe K der WM 2026 hinterließ der Superstar lediglich eine beunruhigende Stille auf der Anzeigetafel. Das Unentschieden gegen die Demokratische Republik Kongo war nicht nur enttäuschend, sondern legte auch die gravierenden Probleme im Offensivsystem von Trainer Roberto Martinez offen.
Das Schweigen eines Symbols
Statistiken lügen selten, und im Fall von Ronaldo spiegeln sie die harte Realität wider. Während der gesamten 90 Minuten auf dem Platz war der Stürmer von Al Nassr von der disziplinierten Abwehr der afrikanischen Mannschaft fast völlig isoliert. Trotz seiner Bemühungen, sich zurückfallen zu lassen und sich in den Angriff einzuschalten, schien CR7s Torinstinkt im Strafraum mit der Zeit nachgelassen zu haben.
Statistische Indikatoren (Vergleich mit der Demokratischen Republik Kongo) Cristiano Ronaldo Anzahl der Berührungen 25 Den Ball innerhalb des Strafraums berühren. 5 Beenden 3 Schuss aufs Tor 0 Durch erfolgreiche Menschen 0 Konstruktion 0
Der Kontrast wird noch deutlicher im Vergleich zu João Neves, der in der 6. Minute das Führungstor erzielte. Dieser Mittelfeldspieler, Jahrgang 2004, war noch gar nicht geboren, als Ronaldo sein Debüt in der Nationalmannschaft gab. Während sein jüngerer Teamkollege glänzte, tat sich Ronaldo weiterhin schwer, in großen Turnieren seine Torjägerqualitäten wiederzufinden – eine Durststrecke, die für seine Verhältnisse viel zu lange anhielt.
Ronaldos enttäuschende Statistiken im Eröffnungsspiel der Gruppe K bei der Weltmeisterschaft 2026.
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Druck von mächtigen Rivalen
Während Ronaldo mit Formschwankungen zu kämpfen hat, spielen seine direkten Konkurrenten um den Ballon d’Or und individuelle Rekorde in Topform. Erling Haaland und Kylian Mbappé erzielten jeweils zwei Tore für Norwegen bzw. Frankreich. Besonders hervorzuheben ist Lionel Messi, der mit 39 Jahren im Trikot Argentiniens mit einem Hattrick gegen Algerien noch einmal ein starkes Ausrufezeichen setzte.
Ronaldos Formkurve zeigt aktuell nach unten, was bei großen Turnieren besorgniserregend ist. Zwar trifft er in der Qualifikation (10 Tore in der EM-Qualifikation 2024) und auf Vereinsebene weiterhin regelmäßig, doch seine Leistungen auf der größten Bühne haben deutlich nachgelassen. Seit der WM 2022 erzielte Ronaldo in elf Spielen nur ein Tor – und das per Elfmeter. Sein großer Rivale Messi hingegen traf im selben Zeitraum neunmal bei Weltmeisterschaften.
Der Leistungsunterschied zwischen Messi und Ronaldo bei der Weltmeisterschaft vergrößert sich. Das Paradoxon der Kontrolle
Fairerweise muss man sagen, dass die Schuld nicht allein bei Ronaldo liegt. Portugal hatte 75 % Ballbesitz – eine beeindruckende Leistung, die vor allem dank herausragender Passgeber wie Vitinha, Bruno Fernandes und Bernardo Silva erzielt wurde. Allerdings bleibt die Fähigkeit, aus dieser Kontrolle klare Torchancen zu kreieren, ein großes Fragezeichen.
Portugals erwartete Tore (xG) lagen in diesem Spiel bei lediglich 0,64 und damit sogar unter dem Wert der Demokratischen Republik Kongo von 0,83. Nach Neves‘ frühem Führungstreffer gelang der Seleção kaum noch ein nennenswerter Torschuss. Die afrikanische Mannschaft hingegen brachte die portugiesische Abwehr mit ihrem schnellen und kraftvollen Spielstil mehrfach ins Wanken und gab allein in der ersten Halbzeit sechs Schüsse ab.
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Trainer Roberto Martinez hat noch viel Arbeit vor sich, um Portugals hochkarätig besetzte Mannschaft zu einen.
Da die Weltmeisterschaft 2026 auf 48 Mannschaften erweitert wird, sind Portugals Chancen auf die Qualifikation weiterhin sehr gut. Um den Titel zu gewinnen, muss Trainer Roberto Martínez jedoch die optimale Strategie finden, um das Potenzial seines hochkarätigen Kaders voll auszuschöpfen. Ronaldo könnte weiterhin Teil dieser Reise sein, doch seine Rolle muss möglicherweise neu definiert werden, um den veränderten Gegebenheiten besser gerecht zu werden.
Quelle: https://baolamdong.vn/bo-dao-nha-chia-diem-chdc-congo-ronaldo-mo-nhat-va-noi-lo-cua-roberto-martinez-448743.html