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Klarheit für Achraf Hakimi (27). Der PSG-Superstar wird sich in Frankreich vor Gericht verantworten müssen. Das Berufungsgericht in Versailles entschied am Freitagmorgen, seinen Fall an das Strafgericht des Départements Hauts-de-Seine zu verweisen. Dem Kapitän der marokkanischen Nationalmannschaft wird Vergewaltigung vorgeworfen.
Der Vorwurf stammt aus dem Februar 2023: Die Klägerin behauptet, Hakimi über Instagram kennengelernt und sich mit ihm in seiner Wohnung getroffen zu haben. Dort sei es zur Vergewaltigung gekommen. Der Ex-Dortmunder bestreitet die Vorwürfe.
Hakimi verteidigt sich per Statement
In den sozialen Medien meldete er sich mit einem Statement zu Wort: „Ich habe mich entschieden, jahrelang zu schweigen. Ich dachte, wenn ich meine Würde bewahre, geduldig bin und der Justiz vertraue, würden die richtigen Entscheidungen getroffen werden.“
Und weiter: „Heute wird eine Geschichte erzählt, die nicht meine eigene ist – zum Nachteil meiner Familie, meines Lebens und vor allem der Wahrheit. Manchmal habe ich das Gefühl, zu einer leichten Zielscheibe geworden zu sein. Ich warte seit dem ersten Tag auf diesen Prozess. Und ich warte nun mit Ungeduld darauf. Endlich werde ich sprechen können.“
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Quelle: BILD/Instagram19.06.2026
Die Anwältin der Klägerin, Rachel-Flore Pardo, sagte: „Diese Entscheidung steht in vollem Einklang mit den Aktenumständen und entspricht den Stellungnahmen des Staatsanwalts, der Untersuchungsrichterin und des Generalstaatsanwalts am Berufungsgericht.“
Mit Marokko ist Hakimi bei der WM im Einsatz. In der Nacht von Freitag auf Samstag (0 Uhr deutscher Zeit) trifft die Mannschaft auf Schottland. Zuvor holten die Afrikaner, die 2022 bei der WM in Katar überraschend auf Platz vier landeten, in Gruppe C ein 1:1 gegen Rekordweltmeister Brasilien. Mit PSG gewann Hakimi in der abgelaufenen Saison zum zweiten Mal in Folge die Champions League.